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Das lokale Webmagazin aus Dülken für die Region VIE und das Grenzland
28.2.10
  Schutzengel und Schließunngspläne
Eigentlich hätte ich es scheppern hören müssen, als am Freitagvormittag gleich hier um die Ecke das Baugerüst an der Paul-Weyers-Grundschule zusammenbrach. Scheint ja wirklich knapp gewesen zu sein. Mein Glückwunsch an Eltern, Lehrer und vor allem die Schülerinnen und Schüler zu ihrem an diesem Tag besonders wachsamen Schutzengel. Man darf gespannt sein, zu welchen Erkenntnissen die Untersuchung der Ursachen für diese unglaubliche Schlamperei auf der Baustelle führen wird. Ob da wohl einfach am falschen Ende gespart wurde, um den lukrativen Bau-Auftrag an Land zu ziehen?

Demnächst Vergangenheit? Wildwechsel am Hohen Busch

Mögliche Folgen übertriebener Sparsamkeit dokumentiert auch dieser Bericht über eine eventuelle Schließung des Wildgeheges am Hohen Busch. Da würde dann der letzte geschützte Bereich, an dem die ursprünglichen Waldbewohner, zwar hinter Zäunen, aber immerhin in ihrem natürlichen Umfeld, noch existieren dürfen, aufgegeben. Den kleinen Kindern erklären wir dann demnächst, dass das mit den Rehen und den Wildschweinen eh alles altmodischer Quatsch ist. Bäume sind nur erfunden worden, um dazwischen Netze und Seile zu spannen. Die natürlichen Waldbewohner sind nämlich jene permanent überforderten Eltern und Erzieher, die einem übersättigten, grobmotorischen Nachwuchs in der coolen Lifestyle-Event-Location "Kletterwald" den letzten Kick jenseits von Ego-Shooter und Schüler-VZ bieten wollen. Armes Viersen!

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17.2.10
  Bilder und Videos vom Rosenmontag in Süchteln und Dülken
Neben dem scheinbar unvermeidlichen alljährlichen Zuckerguss aus Glasscherben und Bier wurde zu Karneval natürlich auch wieder gefeiert. Schorsch in Süchteln und Andreas in Dülken haben das Geschehen in, teils bewegten, Bildern festgehalten. Interessant auch das Bild, das mir Tien Anton Leser Jochen heute morgen in der Regionalbahn per USB-Kabel aufs Mobiltelefon beamte: Die SG Dülken ging gschlossen als - na? Richtig: Tien Anton. Sehr löblich! :)

Die SG Dülken ging geschlossen als Tien Anton. Fotos: J. Verstraaten

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4.12.09
  DE-AG: Mit der "Dülken-Aktie" gegen strukturelle Misstände

Mit wirtschaftlichen Mitteln die strukturellen Probleme in Dülken zu bekämpfen, dieses Ziel hat sich die Dülkener Entwicklungs AG gesteckt. Bereits im August 2007 gegründet, präsentierte sich die DE-AG beim Dülkener Mühlenfest im August diesen Jahres erstmals der Öffentlichkeit. Der besondere Clou: jeder interessierte Bürger kann durch den Erwerb einer oder mehrerer "Dülken-Aktien" die geplanten Projekte und Maßnahmen unterstützen und am angestrebten wirtschaftlichem Erfolg partizipieren. Für Dülkener, die sich aktiv an der Entwicklung ihrer Heimatstadt beteiligen wollen, bietet sich solch ein von der DE-AG als "Aktie mit Herz" vermarkteter Anteilsschein damit durchaus als Weihnachtsgeschenk an. Über die rein finanzielle Beteiligung hinaus sucht die DE-AG, deren Vorstand und Aufsichtsrat ehrenamtlich arbeiten, noch engagierte Mitstreiter, die Zeit, Wissen und Erfahrung investieren können.


Um den besonderen Problemen im Dülkener Innenstadtbereich entgegen zu wirken wurde zusätzlich die Immobilien- und Standortgemeinschaft ISG Dülken Mitte e. V. gegründet. Diese will Immobilienbesitzer und Immobiliennutzer der Innenstadt zu einer Handlungsgemeinschaft zusammenführen und mit geeigneten Maßnahmen die aktuelle Leerstands-Problematik bekämpfen. Vorhandene Verkaufsflächen sollen den tatsächlichen Bedürfnissen angepasst werden, die Verweilqualität für Kunden, Besucher und Anwohner verbessert und die Gastronomie gestärkt werden. Insgesamt wird eine Verbesserung des Stadtbildes und eine Aufwertung des öffentlichen Raumes durch nachhaltige städtebauliche Maßnahmen angestrebt.

Weiterführende Informationen zur DE-AG, zur ISG Dülken Mitte und zur "Aktie mit Herz" gibt es auf der Homepage der DE-AG.

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2.12.09
  Hans und Erika sind online
Karneval: Dülkener Prinzenpaar mit eigener Homepage

Advent hin, Weihnachten her - für den echten Dülkener sind das bekanntlich alles nur Pflichtübungen auf dem Weg zum eigentlichen Höhepunkt des Jahres, dem Karneval. Seit dem 11. November regieren hier Hans IV. und Erika I. - oder, wie die Dölker Jonges schreiben: "...es hat sich doch noch ein Paar in Dülken gefunden, das die Tradition des Dülkener Karnevals aufrecht erhält." Für alle Freunde dieser Tradition hat das närrische Paar jetzt eine eigene Homepage eingerichtet, auf der sämtliche karnevalistischen Aktivitäten von Hans und Erika im Bild dokumentiert werden.

Total jeck und jetzt auch mit eigener Homepage: Hans IV. und Erika I.

Die beiden wären keine echten Dülkener, wenn sie nicht den Karnevalisten in der jenseits der Autobahn gelegenen Viersener Diaspora ganz beiläufig einen Seitenhieb verpassen würden. Jedenfalls findet man in der Bildergalerie zur Proklamation des Viersener Prinzenpaares so mancherlei, nur nicht ein Abbild des Viersener Regentenpaares Uwe II. und Sabine I.- Ein Schelm, wer böses dabei denkt...

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27.11.09
  "Weihnachte in Dölke"

Am Freitag, den 4. Dezember gibt es im Dülkener Kolpinghaus eine besondere Premiere: Harald Hommen, Initiator der "Jlabbacher Weihnacht" veranstaltet erstmals einen weihnachtlichen Mundart-Abend nach "Dölker" Art.

"Weihnachte in Dölke"


Angelehnt an die Kölsche Weihnacht wird in Mundart ein lustiges aber auch besinnliches Programm geboten, mit Geschichten und natürlich mit viel, viel Musik. Ob ne Engel, dä Kleen en de Krepp, dor Tanneboom, ja selbst die klassische stille Nacht wet besonge. Das Programm dauert ca. 2 1/2 Stunden.


Auf der Bühne: Das Team der Bühne „Findelkind“ aus Mönchengladbach, Harald Hommen, Initiator der „Jlabbacher Weihnacht“, Tom Werens, Mundart-Autor und Liedermacher. Als Gäste dabei: die Kabarettistin Stephi Oelers und der Tenor Christoph Tenberken.

Kolpinghaus, Domhof 10, Viersen-Dülken, Freitag, 4.Dezember 2009, 20 Uhr, 12 Euro Vorverkauf: o2162/55774

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28.10.09
  Überraschung gelungen: Tappi kalt erwischt!
Fotos: Max Behnen
Thönne, Tappi und Mutter Christa Tappeßer
Er ahnte nichts von der Preisverleihung.

Gestern Abend ging im alten Viersener Rathaus ein von langer Hand geplanter Überraschungscoup über die Bühne. Im Sitzungssaal erwarteten Freunde, Familie und Lokalpolitiker auf den unter einem Vorwand herbei gekarrten Ranzig-Sänger und Festivalmacher. Der wurde mit der Verleihung der Viersener Stadtplakette in Bronze völlig überrumpelt. Aktion geglückt!

Edit: ergänzend hier mein RP-Bericht

Nachfolgend noch der offizielle Pressetext der Stadt Viersen zur Verleihung der Ehrenmedaille. Zuvor aber, weltexklusiv hier bei Tien Anton, der Text der musikalischen Huldigung, die Tappis Ranzig-Bandkollegen an diesem denkwürdigen Abend vortrugen zum Ausdrucken und Nachsingen (zur Melodie von Herbert Grönemeiers "Bochum"):

Tief im Hamm drin, wo die Küche verstaubt

Wohnte ne Type, is besser als man glaubt !

Tief im Hamm drin. Nicht im Rintgen.

Du bist keine Schönheit, auf Arbeit oft blau!
Lebst für laute Mucke, bist 'ne ehrliche Haut;
leider total verbaut,
und die kurze Bux macht dich aus!

Ja du hast Eier und Speck.
Da hört man laut was du machst.
Bist einfach zu beneiden!
Dein Kneipenfest gab ganz klar der Stadt den Rest,
Dich heute zu hofier'n!

Dülken er kommt aus dir!
Viersen jetzt wohnt'r hier!
Ahh im Hamm drin.
Tappi

Du machst uns zur Kreisstadt!
Hier auf der KönigsaIIee
Findet heute so'n Ivent statt.
Tappi wird fett geehrt, hier
Wo er hingehört!
Wer kommt schon aus Süchteln-Vorst?

Dülken er kommt aus dir!
Viersen jetzt wohnt'r hier!
Ahh im Hamm drin.
Tappi

Hast ein Gehör wie die Tauben!
Und ständig heißt's Prost!
Kannst dir jeden Scheiß erlauben.
Hast im 4-viertel Takt jedesmal verkackt,
du und dein Taktgefühl.

Dülken er kommt aus dir!
Viersen jetzt wohnt'r hier!

Ahh Schluck auf!

Dülken er kommt aus dir!
Viersen jetzt wohnt'r hier!


Tappi gerührt - links im Bild: Wim Roegels
Pressetext der Stadt Viersen:

Musiker und Motor zahlreicher Musik-Events in Viersen
Christoph Tappeßer erhielt die Stadtplakette in Bronze

Viersen. Als Musiker (RANZIG) und (Mit-)Veranstalter zahlreicher namhafter Events hat sich Christoph „Tappi“ Tappeßer nicht nur in seiner Heimatstadt einen Namen gemacht. Jetzt würdigte der Rat der Stadt Viersen das vielfältige kulturelle Engagement von Christoph Tappeßer durch die Verleihung der Stadtplakette in Bronze. Bürgermeister Günter Thönnessen überreichte die Auszeichnung am Dienstag (27. Oktober) - sehr zur Überraschung des Geehrten, der unter einem Vorwand in den Sitzungssaal des Rathauses an der Bahnhofstraße gelockt worden war. Mitglieder der Rockgruppe RANZIG umrahmten die Veranstaltung musikalisch - ausnahmsweise mit ungewohnt leisen Tönen.

Christoph Tappeßer, geboren 1969 in Dülken, hat sich vehement für die Bereicherung der kulturellen Landschaft in Viersen einsetzt. Seit Jahren veranstaltet er gemeinsam mit Wim Roegels das Kneipenfestival „watt jeht“, das einmal im Jahr viele Musikfans nach Viersen lockt. Das Konzept dieser Veranstaltung ist zwischenzeitlich in vielen anderen Städten in Nordrhein-Westfalen kopiert worden. Längst hat er sich als Sänger der Rockband RANZIG über die Grenzen von Viersen hinaus einen Namen gemacht.

Er gehörte auch zu den Mitbegründern
des Vereins „Rockkulturwerkstatt“ in Viersen. Als Mitinitiator und Mitorganisator hat er das Rockfestival „Eier mit Speck“ ins Leben gerufen, das in diesem Jahr zum vierten Mal am Hohen Busch in Viersen stattgefunden hat. Hier finden an drei Tagen bis zu 7.000 Zuschauer aus ganz Deutschland und sogar aus dem benachbarten Ausland ein anspruchsvolles Musikspektrum in einer familiären Atmosphäre. Als Festival ist „Eier mit Speck“ zu einer festen Größe geworden. „Davon hat auch die Stadt Viersen außerordentlich profitiert“, wie Bürgermeister Thönnessen in seiner Ansprache hervorhob.

Darüber hinaus arbeitet Christoph Tappeßer ehrenamtlich bei „Young Life“,
dem Jugendprojekt der Stadt Viersen mit. Er war der Ideengeber der ersten Stunde für „Young Talents“, den Band Contest, der in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattgefunden hat. „Tappi“ gehört zum Vorbereitungsteam und ist durch seine langjährige Erfahrung als Bandmitglied ein unverzichtbarer Ratgeber. Außerdem gehört er von Beginn an zur Jury des Band Contests.

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5.10.09
  Pfusch am Bau
Ganz schön dick ist sie ja, die gerade erst neu angebrachte Isolierverkleidung am großen Geschäftshaus zwischen Lange Straße und Melchersstiege, das zur Zeit umfassend umgebaut und saniert wird. Schade nur, dass der verwendete Kleber zur Anbringung der Isolierelemente anscheinend nicht wirklich geeignet ist. Bleibt zu hoffen, dass der wenig vertrauenerweckende Zustand der Fassade kein Hinweis auf die Sicherheit und den statischen Gesamtzustand des Objektes ist.
Immerhin wurde dort massiv entkernt und, dem Anschein nach, auch diverse (tragende?) Wände vorübergehend durch Stützpfeiler ersetzt.

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9.9.09
  Kunst und Grammofone
Zu zwei Aktionen im Rahmen der Veranstaltungsreihe Dülken Kulturbunt am vergangenen Sonntag erreichten uns einige Bild-Impressionen, die wir den Tien Anton Lesern nicht vorenthalten wollen. Im "Dülkener Haus des nostalgischen Klanges" veranstaltete Mr. Grammofon Volkmar Hess einen Tag der offenen Tür.

Die Mitwirkenden der Ausstellung Kunst im Schaufenster in Dülken trafen sich im Atelier "Einblicke" gemeinsam mit Kunstinteressierten zum 1. Dülkener Ateliergespräch. Michael Kamps war mit dem Fotoapparat vor Ort.

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7.9.09
  Reise in die Dülkener Vergangenheit


Nein, die Nette entspringt nicht im Klo des Dülkener Pfarrers, und auch die Geschichte vom Dülkener Stadtochsen, der zum Grasen auf das Kirchendach gehievt werden sollte und dabei den Geist aufgab ist nicht historisch verbrieft. Was der Buchautor und Historiker René Franken sonst noch alles zu berichten wusste war, wenn auch teilweise nicht ganz so lustig, dafür aber interessant und spannend.


Dass Dülken im 19. Jahrhundert durch die aufkommende Textilindustrie aufblühte, ahnten wir, dass die noch gar nicht besonders alte Pflasterung der Fußgängerzon auf der oberen Lange Straße ebenso wie am Westwall/Ecke Sparkasse den historisch belegten Verlauf der Mauern und Tore der einstigen Stadtbefestigung nachbildet verblüffte uns ebenso wie die meisten anderen Teilnehmer der abendlichen Stadtführung am Sonntag.


An die siebzig Interessierte aller Altersstufen waren der Einladung des Arbeitskreises „Dülken Kulturbunt“ gefolgt und verfolgten anstatt des Tatort-Krimis im Fernsehen die spannenden Ausführungen René Frankens zur Dülkener Stadtgeschichte. Mit derart großem Zuspruch hatten wohl selbst die Veranstalter nicht gerechnet, der beachtliche Pulk von Menschen zog dementsprechend viele neugierige Blicke von Passanten und Stadtbewohnern auf sich.


Die einsetzende Dunkelheit überdeckte gnädig die durch Kriegszerstörung und nicht zuletzt auch durch die Bausünden der sechziger und siebziger Jahre gerissenen Lücken im historischen Stadtkern Dülkens. Im gelblichen Licht der pseudo-antiken Innenstadt-Laternen fühlte man sich unter gelegentlichem Erschauern zurückversetzt in längst vergangene Zeiten von Pest und ländlichem Katholizismus.

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4.9.09
  Offene Tür bei Mr. Grammofon

Über 400 Phonografen, Grammofone und Plattenspieler hat Volkmar Hess in über 30 Jahren zusammengetragen, knapp die Hälfte ist in seinem "Dülkener Haus des nostalgischen Klanges" in der Otto-Hahn-Str. 3 ausgestellt. Am Sonntag, den 6. September 2009 sind sie von 11.00 - 17.00 Uhr zu sehen und zu hören. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Dülken Kulturbunt" werden knapp 200 Geräte von 1895 - 1960 gezeigt, manche vorgeführt und erklärt. Mit dabei: die älteste Platte von E. Caruso aus dem Jahr 1901, die ersten deutschen Tonträger (2min Wachszylinder), originale Schellackschätzchen der legendären Comedian Harmonists sowie die besten Swingscheiben von Glenn Miller.

Gut 1000 Besucher führt Volkmar Hess jährlich durchs Haus, kostenfrei. Eintritt muß auch diesmal niemand zahlen, er bittet um eine Spende zugunsten des Kulturprogramms "Viersener Südstadtsommer 2010"


Malt zugunsten des "Viersener Südstadtsommers": Johann F. Föhles

Rahmenprogramm im Garten:

Ab 11.00 Uhr ist der Garteneingang an der Gasstraße geöffnet, Mitglieder seines Clubs "Grammofoniker" legen die schönsten Oldies der 50er- und 60er-Jahre auf den Nostalgieplattenspieler auf.

Uwe Peters, Macher des Viersener Südstadtsommers, wird von 11.00 - 17.00 Uhr anwesend sein und für Gespräche zur Verfügung stehen.

Workshop: Wie funktioniert ein Grammofon?

Das Kolpinghaus Dülken sponsert 30 l Bier

Malen für einen guten Zweck: der Brüggener Kunstmaler Johann F. Föhles wird am Tag der offenen Tür ein Gemälde schaffen, der Erlös des Bildes geht auch zugunsten des "Viersener Südstadtsommerprogramms" (Foto: Hr. Föhles mit dem Farbkasten seines Vaters)
Weitere Infos: www.grammofon.de

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24.8.09
  Wahlschein-Panne in Dülken

Fehlerhafte Briefwahlunterlagen versandt

Viersen. In einem von insgesamt 25 Wahlbezirken für die Kommunalwahl am kommenden Sonntag in der Stadt Viersen sind fehlerhafte Briefwahlunterlagen für die Wahl des Kreistages verschickt worden. Die übrigen drei Stimmzettel (Stadtrat, Bürgermeisterwahl, Landratswahl) waren korrekt. Betroffen sind 159 Wählerinnen und Wähler - ausschließlich im Wahlbezirk 808 in Dülken.

Den Briefwahlunterlagen für die Wahl des Kreistages war versehentlich ein Stimmzettel mit den Parteien und den Namen der Kandidaten für den Kreistagswahlbezirk 21 beigefügt, richtig wäre der Kreistagswahlbezirk 20 gewesen. Die Stadt Viersen hat den betroffenen Wählerinnen und Wählern noch am Montag per Boten unmittelbar nach Bekanntwerden des Irrtums korrekte Wahlunterlagen mit dem richtigen Stimmzettel für die Kreistagswahl zugestellt.

Die Betroffenen werden gebeten, diesen Stimmzettel auszufüllen und ihn schnellstmöglich an die Wahldienststelle zu senden, den Stimmzettel bis spätestens zum Sonntag, 30. August um 16.00 Uhr in der Wahldienststelle im Stadthaus Viersen (Raum 100), Rathausmarkt 1, abzugeben oder am Sonntag (30. August) das auf dem Wahlschein vermerkte Wahllokal zur persönlichen Stimmabgabe für die Kreistagswahl aufzusuchen. Die übrigen bereits ausgefüllten Stimmzettel (Stadtrat, Bürgermeisterwahl, Landratswahl) behalten ihre Gültigkeit.

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23.8.09
  Romeo, Julia und der Klassenklampf
Mit der Aufführung ihrer originellen Interpretation von Shakespeares "Romeo und Julia" sorgten die Darsteller des N.N. Theaters Neue Volksbühne Köln für den Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltungsreihe "Dülken Kulturbunt"

Es kommt sicherlich nicht allzu oft vor, dass auf dem Alten Markt mit Inbrunst die Internationale gesungen wird. Schon deshalb war der Freitagabend für Dülken etwas besonders. Die "Romeo und Julia"-Aufführung des N.N. Theaters Neue Volksbühne Köln wurde von den zahlreich erschienenen Dülkener Bürgern, darunter viele Familien mit Kindern, mit Begeisterung aufgenommen.

Die Schauspieltruppe um Didi Jünemann und Irene Schwarz überzeugte mit großer Spielfreude und Professionalität. Zwischen humorvollen und besinnlichen Momenten fand die turbulente Inszenierung von Regisseur George Isherwood stets den Weg in die Herzen der Zuschauer. Die im Kern tragische Geschichte von der unmöglichen Liebe fesselte Jung und Alt gleichermaßen. Einige Mütter, die eigentlich mit ihrem Nachwuchs nur "auf einen Sprung" vorbeigekommen waren, mussten sich damit abfinden, dass die Sprösslinge völlig fasziniert am Bühnenrand Platz nahmen und für den Rest der Vorstellung nicht mehr dort wegzubekommen waren.



Zahlreiche politische Anspielungen und Persiflagen auf die gesellschaftlichen Zustände von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, versetzt mit einer Prise (nieder)rheinischem Lokalkolorit, sorgten dafür, dass auch der Spaß nicht zu kurz kam. Für große Heiterkeit sorgte auch der virtuose Gebrauch der spärlich vorhandenen Requisiten. Wer zu wissen glaubte, zu welchem Zweck Kleiderbügel ausschließlich zu gebrauchen sind, sah sich im Laufe des Abends eines besseren belehrt: diese geben nämlich unter anderem prächtige Wurfmesser, Degen, Kruzifixe oder Vogelkörper ab.

Nachtrag: Volkmar Hess schickte und ein paar Fotos vom Vorprogramm der Theateraufführung. Clown "Flatsch" bot ein buntes Mitmach-Programm für Kinder , Hess selbst zeigte eine kleine Grammofonausstellung und spielte Originalmusik aus den 50-er Jahren. Dazu gab es eine kleine Rock'n'Roll-Vorführung mit den Tanzgruppen Tigerfeet aus Erkelenz und Boogiefriends aus Solingen. Hier Hess' Bilder: Link

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22.7.09
  Dülken interaktiv

Surf-Startpunkt: Der interaktive
Dülken-Stadtplan ©Stadt Viersen
Da bilde ich mir ein, onlinemäßig stets einigermaßen auf dem Laufenden zu sein, und doch verpasse auch ich manchmal sogar ganz nahe liegende Aktivitäten im Web. So geschehen jetzt auch wieder, als mich erst freundliche Mitarbeiterinnen der Stadt Viersen auf einen Teilbereich der städtischen Internet-Präsenz hinwiesen, der bis dato meiner Aufmerksamkeit komplett entgangen war.

Etwas versteckt hinter dem Menüpunkt „Planen und Wohnen“ auf der Startseite findet sich dort unter der Überschrift "Wohnen und Leben im historischen Stadtkern Dülken“ ein wahres Füllhorn Dülken-spezifischer Informationen, deren Reichhaltigkeit sich erst auf den zweiten Blick (in diesem Fall wäre vielleicht „Klick“ treffender) offenbart. Dreh und Angelpunkt der interaktiven Dülken-Tour ist ein sorgfältig gestalteter interaktiver Stadtplan des Dülkener Zentrums, der mit anklickbaren Symbolen unterschiedlicher Farben und Formen gespickt ist.

Auf der Lange Straße? © Stadt Viersen
Beim Aufrufen der dahinter verborgenen Links präsentieren sich dem Dülken-Surfer ganz unterschiedliche Bereiche. So findet sich eine Sammlung historischer Dülken-Fotos ebenso wie ganz aktuelle Dülken-Bilder, entstanden im Zuge eines von der Stadt ausgerufenen Foto-Wettbewerbs. Ein Hinweis auf die Verlängerung der Beratungsoffensive für modernisierungswillige Altbau-Eigentümer fehlt ebenso wenig wie eine Beispielsammlung gelungener Sanierungsmaßnahen im historischen Stadtkern Dülkens oder ausführliche Erläuterungen zum „Lichtkonzept Dülken“.

Umfangreiches Ergänzungsmaterial in Form von Textdokumenten, Bildern und PDF-Dateien zu diesen und weiteren Themen rundet das wirklich reichhaltige Informationsangebot ab. Der oft gehörte Stoßseufzer, von städtischer Seite werde sich zu wenig für den Stadtteil Dülken engagiert, wird hier in beeindruckender Form konterkariert. Die halb im Scherz formulierte Bitte einer städtischen Mitarbeiterin, dieses verstärkte Dülken-Engagement der Viersener Verwaltung nicht allzu sehr hervorzuheben, um nicht neue Begehrlichkeiten in Süchteln, Boisheim und Alt-Viersen auf den Plan zu rufen erscheint gar nicht mal so abwegig.

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9.6.09
  Brief aus Südfrankreich
Unsere Freundin Brigitte aus Antibes war mal wieder zu Gast in der alten Heimat und hat uns per elektrischer Post ihre Eindrücke übermittelt:

Hallöchen,

apropos Artikel "Deutscher Mühlentag" ... Vorigen Monat war ich mal wieder in Viersche... Wetter mittelmässig bis ganz gut... dann war ich zum Essen in der guten alten KAISERMÜHLE eingeladen (kenne ich ja noch gaaanz früher vom schön Schwofen und Kahnfahren auf'm Weiher war da wohl auch noch... aber ich...) Na gut, das Mühlrad drehte sich nicht, Wasser plätscherte aber.. Das Essen war vorzüglich... danke der Kalorien... und dann kam der Hammer.

Ich wollte doch den schönen alten Teich besichtigen... und was sah ich? Pfui Deibel, sowas von KLOAKE! Ja wie ist es denn möglich ? Wer ist denn nun für so eine Schweinerei zuständig? Die Gaststättenbetreiber oder die Stadt? Aber f i e s... und Spaziergänger mit kleinen Kindern waren auch noch da... Fotos anbei !



Dann war ich noch die schöne Dülkener Narrenmühle besichtigen 'mit Führung'... Klasse! Nur war ich bestürzt... denn die 'Flasche' war nur halbvoll! Die Flasche mit dem BEAMTENSCHWEISS! Könnt Ihr nicht mal einen Aufruf bzw. Ausschreibung machen oder in der Stadtverwaltung mal eine Sammlung anstreben ? Ich hatte hier auf den französischen Ämtern schon nachgefragt - weil der Herr Vogt meinte, es wäre egal was für'n Beamtenschweis...- aber hier ist noch weniger zu holen ...


C'est la vie c'est comme ça!

Ich wünsche noch alles Gute und sende viele Sonnenstrahlen an den Niederrhein!

Salut
Brigitte

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2.5.09
  Mühlenberg adieu!
Ein Abgesang auf eine eigentlich sehr schöne Wohnsituation

Während die einen nette Nachbarn haben, müssen sich andere mit grenzdebilen Soziallegasthenikern herumschlagen. Da kann es auch schon mal passieren, dass aus einem ursprünglich geplanten "nach harter Bürowoche mal ein paar Tage bei leichter Gärtnerarbeit in der zum angemieteten Wohnraum gehörenden Gartenhälfte entspannen" ein "nach verzweifelter Flucht aus der eigenen Wohnung erlittener schwerer Kater nach massivem Ertränken spontan aufkeimender Mordgelüste" wird.

"Wie," höre ich den ein oder anderen einwenden, "so ein Aufstand, nur weil der liebe Nachbar mal wieder ohne Vorankündigung eine 18stündige Gartenparty mit Non-Stop-Ghettoblaster-Beschallung schmeißt?" Stimmt, soo schlimm ist das ja eigentlich gar nicht, gemessen z.B. an Hausnachbar Nummer 2, einem Pensionär mit Blockwart-Qualitäten, der ganzjährig mit großflächig in die Beete gestreutem feinstem Vogelfutter neben den avisierten Adressaten auch ganze Horden von Ratten anfüttert, denen anschließend mit dem selbstredend nur über geheime Kanäle ("Hab ich in Holland besorgt, hierzulande kriegt man ja so was gar nicht mehr...") zu beziehenden Spezial-Rattengift der Garaus gemacht wird. Im Nachbarland gibt es übrigens auch (psst!) prima Unkrautvernichtungsmittel, da kann man sich das Bücken zum Unkrautzupfen glatt sparen.

Oder sind gar die Vermieter das größte Übel? Jene Abkömmlinge alten Dülkener Fabrikanten-Geschlechts, die allen Globalisierungs-Tendenzen zum Trotz und durchaus löblicher Weise den heimischen Textil-Fabrikationsstandort aufrecht erhalten, dafür aber dem eigenen Grund- und Mietshaus-Besitz gerade einmal soviel Pflege angedeihen lassen, dass nicht alles auf der Stelle in sich zusammenfällt.

Der Weg zum, wie fast das gesamte Häuser-Karree in Fabrikantenbesitz befindlichen, Garagenhof wäre ob seiner Unbeleuchtetheit ein gerdezu idealer Vergewaltigungspfad, residierte nicht die Viersener Kriminalpolizei gleich nebenan. So bleibt es immerhin noch die perfekte nächtliche Stolperfalle, weil neu entstehende Schlaglöcher dort traditionell mit jeweils einer Schippe groben Schotters "entschärft" werden. Die die Zufahrt säumenden Büsche und Sträucher suchen mangels regelmäßigem Beschnitt immer wieder den gar zu innigen Kontakt mit der schützenden Lackschicht einfahrender Kraftfahrzeuge. Schön auch, dass die "feinen Herrschaften" in den Mietverträgen ihrer so nachlässig gewarteten Wohneinheiten en Detail die Bürgersteig-Reinigungspflichten der Bewohner geregelt haben, selbst jedoch vor ihrer gleichfalls im Viertel gelegenen Haustür so gut wie nie profanen Betätigungen wie Unkrautjäten oder Straßefegen nachgehen (lassen).

Lange Rede, kurzer Sinn: wir sind es einfach satt! Da wir außerdem zukünftig mit unserem sauer verdienten Geld nicht mehr die Taschen eines ohnehin schon vermögenden "Landlords" füllen möchten, zeigen wir hiermit folgendes an:

Agiles Paar mittleren Alters (Sie: selbständige Steuerberaterin - Er: Autor, freier Journalist und DTP-Operator) sucht freistehendes kleines Haus mit möglichst großem Garten im Großraum Dülken (Viersen, Nettetal), gerne auch renovierungs-/sanierungsbedürftig zum Kauf. Sachdienliche Hinweise und Angebote bitte per Mail an die Redaktionsadresse.

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27.4.09
  Musikalische Wochenend-Nachlese
Beat!Beat!Beat!-Fans in Dülken
B!B!B! und NOTYET im 1komma1
Letzte Woche war bekanntlich Musikwoche hier bei Tien Anton und auch das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen von Rock- und Pop-Musik. Wie bereits berichtet ist das von Eurem Lieblings-Web-Magazin im Dülkener 1komma1 veranstaltete Club-Konzert mit Beat!Beat!Beat! und ihrem Support Act NotYet von den jungen Dülkener Nachtschwärmern mit großer Begeisterung aufgenommen worden.

Neben dem umjubelten Auftritt von B!B!B! konnten auch die jungen Nachwuchskräfte von NotYet voll und ganz überzeugen. Mit großer Spielfreude zelebrierten NotYet ihr von der Band als "Indiecore" deklariertes musikalisches Programm und animierte das Publikum in der rappelvollen Kneipe zu ersten Begeisterungskundgebungen. Die im Vorfeld gemachte Aussage, das MP3-Material auf ihrer MySpace-Seite repräsentiere nicht ganz das musikalische Potential der Band, bewahrheitete sich aufs angenehmste.

Außer den rein musikalischen Aspekten auch noch erwähnenswert, mit welchem Einfallsreichtum die, besonders im Fall von NotYet, zum Teil noch ganz junge Fanbase, das Thema Jugendschutz-Bestimmungen anging. Da wurden vielfach die Eltern kurzerhand mitgeschleift zum Konzert, so dass besonders in der ersten Hälfte des Abends ein munteres Zwei-Generationen-Treiben zu beobachten war: während der Nachwuchs am Bühnenrand tobte, entspannte sich die Ü-40-Fraktion beim Bierchen an der Theke.

Viersener Bandcontest 2. Vorrunde
Zur großen Freude aller Beteiligten ebenso gut besucht wie die Auftaktveranstaltung in der Vorwoche war die zweite Vorrunde des Viersener Bandwettbewerbs Young Talents in der RKW auf der Gerberstraße. Hier schafften, wie schon im Vorjahr, Toastbrot aus Hinsbeck den Einzug ins Finale. Beim Publikum, dessen Votum als fünfte Stimme neben denen der vier Jurymitgliedern gilt, hatten die Metalcore-Berserker von Breadowns at Tiffany's die Nase vorn, wie auch bei einem der Juroren *flöt*. Somit bleibt die Band im Rennen um den Titel "beste Zweite", der ebenso wie ein Vorrundensieg den Weg ins Finale ebnen würde.

Sie pusteten ordentlich die Gehörgänge der Zuhörer durch:

Breakdowns at Tiffanys YOUNG TALENTS from FluckyMEDIA on Vimeo.

Den mit viel Vorschuss-Lorbeeren bedachten und ob des Ausscheidens sichtlich enttäuschten Viersener Lokalmathadoren All About blieb nur der undankbare dritte Platz des Abends. Ebenso wie für die viertplatzierten The Credits kann hier die Devise nur heißen: nach dem Bandcontest ist vor dem Bandcontest. Sie wären jedenfalls nicht die ersten Teilnehmer, die mehr als einen Versuch starten, um das Finale im Süchtelner Josefshaus zu erreichen.

Paul Di Anno im Pitch Black

Asi mit (musikalischem) Niveau: Paul di Anno Foto: Udo Gröbbels

Freund Udo Gröbbels war im Niederkrüchtener Metal-Café Pitch Black, um sich dort Ex-Iron-Maiden-Frontmann Paul Di Anno zu geben. Zitat aus Udos E-Mail über den Abend: "Paul di Anno war cool. Der Typ ist zwar absolut fertig und ein kompletter Vollasi, (cunt, wanker und 8744 x fuckin in den Ansagen) aber die Show war gut und die Stimmung auch. Highlight: Ramones Cover von 'Blitzkrieg Bop'. Geil."

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25.4.09
  Rauschende Indie-Nacht in Dülken
Was für eine geile Party - danke an alle die da waren und mit den Beaties, NotYet, dem 1komma1 und Tien Anton mitgerockt haben! Hier drunter gibt's die (unbearbeiteten) Bilder des Abends, bitte macht Euch die roten Augen selbst weg, ich bin zu k.o. dafür, schließlich muss ich nachher wieder an die Front zur zweiten Runde vom Bandcontest in der RKW ;-)




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6.4.09
  Emporium: wer entsorgt den Party-Müll?
Regelmäßige Leser dieser Seiten wissen, dass Tien Anton im Zweifelsfall ein Verfechter der alten Beasty-Boys-Parole ist, die da heißt „Fight for your right to party!“. Ebenso klar dürfte wohl auch den meisten Besucherm sein, dass uns hier nichts ferner liegt, als den Blockwart herauszukehren. Trotzdem müssen wir uns an dieser Stelle mit einem Misstsand befassen, der schon seit Samstagmorgen in Dülken sichtbar und bis heute, Montagmorgen, immer noch nicht von den Verantwortlichen beseitigt ist.




Montagmorgen 7:15 Uhr in Dülken: Stilleben mit Leergut

Der Eingangsbereich des gerne auch als 'gute Stube Dülkens' bezeichneten Bürgerhauses ist seit der Vorabiparty der Dülkener Gymnasien am letzten Freitag komplett zugemüllt mit leeren Flaschen, Pommesschalen und multiplem anderen Müll. Immerhin wurde die angrenzende Tilsiter Straße mittlerweile von fleißigen städtischen Bediensteten weitgehend vom Müll befreit. Vielleicht erbarmen die sich ja auch und entmüllen im Laufe des Tages auch den Eingangsbereich des Bürgerhauses. Zuständig sind sie dafür jedenfalls nicht.

Der Titel "Vollpfosten der Woche" geht also diese Mal zu gleichen Teilen an die Dülkener Gymnasiasten von AMG und SGD, die den Dreck gemacht und als Party-Veranstalter offensichtlich zu faul waren, ihren Müll auch wieder weg zu räumen, sowie an Rothermel Catering, die als Betreiber des Emporium es anscheinend nicht für nötig halten, vor der eigenen Haustüre für Sauberkeit zu sorgen. Das Ignorieren der Situation durch die Mönchengladbacher Catering-Profis zeugt dabei einmal mehr von deren nicht besonders ausgeprägtem Gespür für die Dülkener Befindlichkeiten.

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20.3.09
  Der Frühling ist da!


Bilder vom ersten Frühlingstag in Dülken

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5.3.09
  Fotos des vermissten Daniel
Im Fall des vermissten 16-jährigen Dülkener Schülers Daniel Busch hat die Viersener Polizei jetzt zwei Fotos veröffentlicht, die helfen sollen, Daniel ausfindig zu machen. Der Vermisste ist ca. 175 cm groß. Er hat eine schlanke, fast schmächtige Figur und dunkelblondes kurzes Haar. Er trägt eine Brille. Zur Bekleidung ist nichts bekannt. Hinweise auf den Aufenthaltsort des Schülers erbittet die Kripo Viersen unter der Rufnummer 02162/377-0.

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2.3.09
  Tien Anton präsentiert Bands aus der Region

In diesem Jahr wollen wir damit beginnen, in loser Folge Bands und Künstler aus der Region vorzustellen, die nach unserer Auffassung aus der Masse der lokalen Acts herausragen. In Kooperation mit den lokalen Veranstaltern vor Ort wird es unter dem Motto "Tien Anton präsentiert" Live-Konzerte in ganz unterschiedlichen Locations geben.

Den Anfang machen im April die Newcomer des vergangenen Jahres, die jungen wilden Electro Beat Gitarren Indie Garage Club Sound Pioniere von Beat!Beat!Beat!. Nach einem halben Jahr intensiver Klangforschung werden die Jungs dann erstmals wieder ihren Proberaum verlassen um das neu entstandene Material einem Live-Test zu unterziehen. Damit der Bruch vom dunklen Dülkener Proberaum zurück ins Rampenlicht nicht gar zu krass ausfällt, haben wir als geeignete Location die penibel vom Tageslicht abgeschirmten Katakomben der urigen Dülkener Altstadt-Kneipe 1komma1 ausgewählt.

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25.2.09
  WDR 2 für Viersen?
Auch wenn es hier bei Tien Anton weder Sascha- noch Max-Mutzke-Fans gibt und WDR 2 zu den Sendern gehört, die auf unserem Redaktions-WC-Radio so gut wie nie eingestellt werden, wollen wir doch, als gute Lokalpatrioten, auf die letzte Möglichkeit hinweisen, im Rahmen der Aktion WDR 2 für eine Stadt seine Stimme für Viersen in die Waagschale zu werfen.

Spannt er seinen Schirm demnächst in Viersen auf? Pop-Barde Sascha

Abgestimmt werden kann per Internet nur noch heute und zwar hier (Mehrfachabstimmung möglich). Zur finalen Mobilisierung der Viersener Bürger schickt der WDR eigens einen Ü-Wagen zum Dülkener Schöppenmarkt, von dort aus wird zwischen 13 und 14 Uhr live übertragen.

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24.2.09
  Zoch-Nachlese Dülken
Schnell vor Aschermittwoch noch mal die gestrige Foto-Ausbeute durchgeschaut und, siehe da, prompt zwei alte Bekannte entdeckt, die wir hier doch gerne einzeln herausstellen möchten. Da ist zum einen einer der wenigen, die sich bisher mit vollem Namen als zumindest gelegentliche Nutzer dieser Website geoutet haben: Tien-Anton-Leser Günter T. aus V. (voller Name der Redaktion bekannt), der sich unauffällig unter das Fußvolk der Dölker Jonges gemischt hatte:


Auf dem langen Marsch durch Dülken: Leser Günter T.

Das nächste bekannte Gesicht: die notorische Metal-Rampensau Marcel R. alias Chubby. Leaf, Boobylicious und Cyrcus sind dem Mann immer noch nicht genug, auf dem Dölker Zoch überraschte der Rock-Barde mit einem weiteren musikalischen Projekt, das zwar noch keinen Namen hat, deren musikalische Ausrichtung Marcel auf Nachfrage aber ganz konkret formulieren konnte: "Datt is Progressive Jazz Metal!". Übrigens, wie heißt der Frontmann, der Shouter, die Rampensau in der volkstümlichen Marschmusik? Richtig: Tambourmajor!

chubby
Der ewige Frontmann als Tambourmajor: Marcel R. a.k.a. Chubby

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21.2.09
  Schöppenmarkt am Aschermittwoch
Zwar liegen mit dem Viersener Tulpensonntags- und dem Dülkener Rosenmontagszug die Höhepunkte der "fünften Jahreszeit" erst noch vor uns, trotzdem gebietet es die berichterstatterische Pflicht, den Blick schon mal nach vorne zu richten, schließlich gehen auch die "tollsten" Tage einmal vorbei.

Schier endlose Menschenströme: Dülken am Aschermittwoch

Für die Menschen in der Region bietet der traditionelle Dülkener Schöppenmarkt einen ziemlich einzigartigen Übergang vom mehrtägigen karnevalistischen Dauerrausch zurück ins normale Leben. Was kann schließlich ernüchternder sein, als sich von einem schier endlosen Menschenstrom stundenlang völlig willenlos an Unterwäsche-, Gemüse- und Autopolitur-Ständen vorbeischieben zu lassen?

Allen, die, unabhängig von einem möglichen Ausnüchterungs-Bedarf, ganz einfach Spaß haben an derartigem Treiben sei der offizielle Pressetext der Stadt Viersen zur Lektüre anempfohlen:

Dülken wird wieder zum Mekka der "Fliegenden Händler"


Viersen. Er sucht in ganz Westdeutschland seinesgleichen: Der Dülkener Schöppenmarkt öffnet traditionell am Aschermittwoch (25. Februar) wieder seine Pforten. Über 160 Jahre reicht die Tradition zurück. Schon 1847 fand in Dülken am Aschermittwoch ein ganztägiger Krammarkt statt. Der Schöppenmarkt ist aber nicht nur einer der ältesten, sondern auch einer der größten Krammärkte der Region. 500 Händler haben sich angesagt. Und auch in diesem Jahr rechnet die Stadt Viersen als Veranstalter wieder mit einer enorm großen Zahl von Kaufinteressierten. Je nach Wetterlage strömten in der Vergangenheit bis zu 100.000 Besucher durch die Straßen.


Ein Klassiker: Die Multifunktions-Gurkenhobel-Käsereibe

Die „Fliegenden Händler“ kommen aus allen Regionen Deutschlands, aber auch aus den benachbarten Niederlanden und aus Belgien. Über vier Kilometer lang ist die Verkaufsfront in der Dülkener Innenstadt. Und an den Ständen wird alles angeboten, was das Herz begehrt: Blumendünger, Kristallglas, Terrakotta, Gardinen, Kinderbücher, Haushaltsreiniger, Kräuterbonbons, Miederwaren, Fußball-Fanartikel, Aale, Holzschnitzereien, Laugenbrezel, Reinigungsmittel aller Art, Tiernahrung, fernöstliche Geschenkartikel, Trachtenmoden, Pferdefleisch oder Autoscheibenwischer bis hin zu Fellresten - alles wird hier verkauft. Die vollständige Aufzählung der Angebote würde jeden Rahmen sprengen. Publikumsmagneten sind wieder die Marktschreier, die ihre Waren lautstark präsentieren und zu Schleuderpreisen anbieten.

Imbissstände mit Spezialitäten aus aller Welt sowie viele Getränkestände sorgen überall für das leibliche Wohl der Besucher. Besonders für das traditionelle Fischessen am Aschermittwoch werden auch wieder Fischspezialitäten angeboten. Der Dülkener Schöppenmarkt ist von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Die Stände befinden sich auf der Schulstraße, dem Wilhelm-Cornelißen-Platz, der Gewandhausstraße, der Kreuzherrenstraße bis zur Moselstraße, dem Alten Markt, der Börsenstraße, der Blauensteinstraße, der Lange Straße bis zur Kreuzherrenstraße und auf dem Eligiusplatz. Besuchern stehen unter anderem die Parkplätze Melcherstiege, Neumarkt, Heesstraße und der Parkplatz hinter dem Verwaltungsgebäude Theodor-Frings-Allee zur Verfügung. Zweckmäßiger ist es aber, nicht mit dem eigenen PKW nach Dülken zu kommen, sondern öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

Fotos: Dieter Mai

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20.2.09
  Altweiber-Rock
In Dülken und Viersen begannen die Karnevalstage rockig, wir waren an beiden Schauplätzen mit der Digicam unterwegs, hier einige Impressionen als Diaschau:




Nachtrag:

Nicht wirklich alkoholfrei: jugendliche Selbstversorger auf dem Alten Markt

Die groß angekündigte "Feiern ohne Alkohol"-Aktion am alten Markt war übrigens auch in diesem Jahr wieder der erwartete Komplett-Reinfall. Die Beobachtungen von Boes Töchterlein, die dieser im Kommentar zu unserem Beitrag "Der Countdown läuft..." schildert, decken sich jedenfalls mit unseren: Sangriaflaschen schwenkende Jugendliche unter "Es geht auch ohne..."-Plakaten konterkarierten da ziemlich massiv die Präventions-Ambitionen von Stadt und Jugendbehörde. Vor diesem Hintergrund wirkt der Schlussabsatz im hier zitierten Polizeiberichts schon fast tröstlich, schließlich erbrachte wenigstens der dort beschriebene Delinquent den schlagkräftigen Beleg für den Wahrheitsgehalt des Alkoholfrei-Mottos: es geht auch ohne!

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  Altweiber-Randale
Während sich die einen bestens amüsierten gab es an beiden gestern von uns besuchten Schauplätzen auch in diesem Jahr die scheinbar unvermeidlichen Idioten, deren einzige Möglichkeit zur Selbstbestätigung im Ausleben blanker Gewalt besteht.

Die Altweiber-Bilanz der Viersener Polizei fällt jedenfalls eher ernüchternd aus, wie einige Auszüge aus dem aktuellen Polizeibericht belegen:

Der Schwerpunkt der Einsätze lag erwartungsgemäß in Viersen und Dülken. Entsprechend hatte sich die Polizei mit zusätzlichen etwa 20 Beamten auf das höhere Einsatzaufkommen eingestellt. Die eingesetzten Beamten stellten ein allgemein höheres Aggressionspotenzial fest. Offensichtlich war die Gewaltbereitschaft nicht nur durch Alkoholkonsum bedingt höher als im vorigen Jahr.
Zu massiven Auseinandersetzungen mit alkoholisierten Personen kam es gegen 19:30 Uhr an der Börsenstraße in Dülken. Aus einer Gruppe heraus wurde ein Scheibenwischer eines Streifenwagens abgerissen. Als ein Beamter nach kurzer Verfolgung den mutmaßlichen Täter, einen 25-jährigen Mönchengladbacher, stellen konnte und zum Streifenwagen zurückführen wollte, wurde der Polizist durch Tritte und Schläge von der 20-jährigen Schwester des Verdächtigen angegriffen, die dadurch die vorläufige Festnahme verhindern wollte. Dem 25-Jährigen gelang es vor seiner Ingewahrsamnahme, eine Reizgasflasche zu zücken und die Beamten damit zu attackieren.
Auch in dem Gefangenentransportwagen schlug, trat und spuckte die junge Frau um sich. Später auf der Wache Viersen setzten sich die verbalen Beleidigungen und Bedrohungen fort, so dass sie die Nacht im Gewahrsam verbringen mussten.
Auf dem Sparkassenvorplatz in Viersen kam es gegen 19:30 Uhr zu einer Schlägerei, bei der eine Gruppe von sechs jungen Männern auf drei andere Männer losgingen und diese zusammenschlugen. Nachdem es zunächst verbale Provokationen gegeben hatte zog sich eine Gruppe von drei jungen Männer zurück, um einer weiteren Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen. Die anderen streitsüchtigen Personen folgten ihnen aber und schlugen und traten schließlich grundlos auf das Trio ein. Die Aggressoren flüchteten anschließend. Durch Zeugenaussagen gelang es, fünf der sechs mutmaßlichen Schläger, alle 19 und 20 Jahre alt aus Viersen, in Tatortnähe aufzuspüren und vorläufig festzunehmen.
An der Hauptstraße in Viersen fiel gegen 21:30 Uhr ein 18-jähriger Viersener durch besondere Aggressivität auf. Er provozierte Passanten durch Anrempeln und war offensichtlich darauf bedacht, Streit anzufangen. Auch als Polizisten hinzukamen, um den Aufsässigen zu besänftigen, beruhigte er sich nicht. Die Beamten entschlossen sich daraufhin, den Mann vorübergehend aus dem Verkehr zu ziehen. Gegen die Ingewahrsamnahme sträubte sich der Mann massive und setzte sich mit Tritten und Schlägen zur Wehr. Dadurch wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Der renitente Viersener hatte in seinem Jackenärmel einen Holzschlagstock versteckt, der zur Gefahrenabwehr sichergestellt wurde. Der junge Mann, der nicht alkoholisiert war, wurde wieder entlassen, als sich sein erhitztes Gemüt beruhigt hatte...

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16.2.09
  Der Countdown läuft...
Langsam wird es ernst: nur noch drei mal schlafen, dann läutet der Altweiber-Donnerstag den finalen Höhepunkt der "tollen Tage" ein. Während den einen beim Gedanken an knöchelhohe Glasscherbenteppiche und bierklebrigen Zuckerguss auf den Bürgersteigen der blanke Horror packt, heißt es für andere: nichts wie rein ins Vergnügen, sich, besinnungslos und volkstümlich wie sonst das ganze Jahr über nicht, ins kollektive Massenbesäufnis fallen lassen wie in einen schönen Kindheitstraum.

Der blanke Anachronismus in dem Zusammenhang sind die scheinheiligen Anstrengungen der sich an Beflissenheit übertrumpfenden Lokalpolitiker, ausgerechnet zu Karneval das Problem des (Jugend-) Alkoholismus bekämpfen zu wollen. Angeführt von der grünen Spaßbremse Martina Maaßen stößt nun selbst unser sonst eigentlich nicht gänzlich humorlose Bürgermeister ins Horn der politisch korrekten neuen Enthaltsamkeit und ordnet einen Bierausschank-freien Rathaussturm an.

"Man kann auch ohne Alkohol beim Karneval Spaß haben!" so das Credo der wenig glaubwürdigen Teilzeit-Asketen, von denen jeder einzelne bei anderen Gelegenheiten den Zapfhahn umschwirrt wie die sprichwörtliche Motte ein Teelicht. Klar, Sex macht ohne Anfassen auch am allermeisten Spaß, genau wie Backen ohne Mehl oder Döner ohne Scharf. Herr, lass es Hirn vom Himmel regnen!

Kurzum, wir hier bei Tien Anton sind der Meinung: wenn schon, denn schon! Davon abgesehen wollen wir in den verbleibenden Tagen vor dem drohenden Karnevals-Wochenende auch Alternativen aufzeigen für diejenigen, bei denen das närrische Brauchtum ausschließlich Fluchtreflexe auslöst. Den Anfang macht diese Veranstaltung am Samstag im Kunst- und Kulturhaus Bachstraße: Wo ist Norbert?

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7.2.09
  Band Contest Vorauswahl und Beat!Beat!Beat!-Podcast
So langsam wird es ernst. Heute abend trifft sich erstmals die Jury des diesjährigen Viersener Bandcontests Young Talents, um zu entscheiden, welche Bands zum Wettbewerb zugelassen werden. Ich fühle mich geehrt, auch dieses Jahr wieder in die Jury eingeladen worden zu sein und freue mich auf einen spannenden Wettbewerb 2009.

Zur Überbrückung der Wartezeit bis zur ersten Vorrunde hier das Neueste von den Vorjahressiegern Beat!Beat!Beat!. Nach dem aufregenden Jahr 2008 mit dem Sieg bei "Young Talents", dem bejubelten Auftritt beim Eier mit Speck und Gastspielen in Köln, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Leipzig und Heidelberg haben sich die Jungs nun bis auf weiteres in ihren Dülkener Proberaum zurückgezogen, um dort an neuen Songs und Sounds zu feilen. Live-Auftritte sind bis auf weiteres nicht geplant, auch weil ein Teil der Band mitten im Abi steckt.

Damit für die Fans die Zeit bis zum nächsten Live-Gig nicht gar zu lang wird, wollen B!B!B! regelmäßig per Video-Podcast über die aktuelle Stimmung in der Band berichten. Hier der erste Band-Podcast:




Die Vorjahressieger im Podcast: Beat! Beat! Beat!

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28.1.09
 
Schulausschuss tagt im Rathaus Bahnhofstraße

Viersen. Im Sitzungssaal des Rathauses an der Bahnhofstraße tritt der Viersener Schulausschuss am Donnerstag, 29. Januar (18.30 Uhr), zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung zusammen. Tagesordnungspunkte sind unter anderem die Festlegung einer Dreizügigkeit für die Astrid-Lindgren-Schule (mit möglichen Konsequenzen für das Hubert-Vootz-Haus - die Red.), die Unterhaltsreinigung in Turn- und Sporthallen und die Haushaltsplanberatungen.

Ordnungs- und Straßenverkehrsausschuss berät Haushalt

Viersen. Die Beratung des Haushalts steht im Mittelpunkt der nächsten öffentlichen Sitzung des Viersener Ordnungs- und Straßenverkehrsausschusses am Dienstag, 3. Februar (18.00 Uhr), im Forum am Rathausmarkt (Cambridgeshire-Zimmer). Weitere Tagesordnungspunkte sind eine Verbesserung der Fußgängerquerung an der Einmündung Theodor-Frings-Allee/Venloer Straße/Peterborough-Platz in Dülken, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung auf der Straße Mühlenheuweg in Dornbusch, die Bevorrechtigung des Radverkehrs vor dem Autoverkehr an geeigneten Kreuzungspunkten im Stadtgebiet Viersen (Antrag der FDP-Ratsfraktion), die Radverkehrskonzeption der Stadt Viersen und die Parkgebührenordnung.

Vorlesestunde in der Süchtelner Bücherei

Viersen. Die Bibliothek in Süchteln lädt alle Vor- und Grundschulkinder im Rahmen ihres Leseclubs am kommenden Mittwoch (4. Februar) um 15.30 Uhr zu einer Vorlesestunde mit den Lesepaten ein. Der Besuch des Leseclubs ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.

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16.1.09
  "Natürlich bleiben wir in Dülken!"
Der Herr der Bücher: Günter Doetsch
Durch die Veranstaltung von Lesungen und die Beteiligung an zahlreichen kulturellen Aktivitäten in und um Dülken leistet die Buchhandlung Doetsch einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben vor Ort.

Buchhändler Günter Doetsch äußerte sich jetzt gegenüber Tien Anton zu Gerüchten über eine angeblich geplante Schließung des "Dülkener Bücherecks":

"Seit Dezember letzten Jahres haben uns mehrfach Kunden angesprochen, ihnen sei zu Ohren gekommen, das wir vorhaben, den Laden aufzugeben. Deshalb möchte ich an dieser Stelle klarstellen: Wir denken im Traum nicht daran, unsere Buchhandlung zu schließen. Wir haben im Laufe der letzten 30 Jahre hier in Dülken und Umgebung eine treue Stammkundschaft gewonnen, der wir auch weiterhin alles rund um's Buch anbieten werden." Mit dem Aufbau des hauseigenen Online-Buchversands sehe man sich außerdem für zukünftige Entwicklungen gewappnet und schaue trotz der in den letzten Jahren nicht leichter gewordenen Rahmenbedingungen zuversichtlich nach vorne.

Tien Anton wünscht dem "Dülkener Büchereck" jedenfalls weiterhin alles Gute, ist es doch für unser in den letzten Jahren verstärkt um seinen Ruf kämpfendes Städtchen überlebenswichtig, dass solch alteingesessene Fachgeschäfte sich klar zum Standort Dülken bekennen.

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6.1.09
  Winterbilder und Bahnabenteuer
Nach dem Motto „unverhofft kommt oft“ musste ich mich wegen einer Krankheitsvertretung gestern Mittag doch noch Richtung Düsseldorf aufmachen. Deshalb gibt es die Bilder zum Wintereinbruch in Dülken erst heute als Nachschlag. Weil es ansonsten nach einer recht deftigen Arbeitswoche ausschaut, wird, sofern keine spektakulären Dinge passieren, die Berichte-Dichte in den nächsten Tagen wohl eher gering ausfallen. Den frostigen Temperaturen angemessen beschränkt sich der Tien auf die Aufrechterhaltung der notwendigsten Vital-Funktionen und spart seine Energien auf, um bei Bedarf wieder zielgerichtet losschlagen zu können.

Winter in Dülken:


Abschließend noch ein kurzes Update unserer beliebten Reihe „Was macht eigentlich die Bahn noch so?“. Hier gibt es ambivalentes zu vermelden: gab es gestern ausnahmsweise mal ein erfreuliches Erlebnis bezüglich Pünktlichkeit und Verlässlichkeit, wusste das sympathische Verkehrsunternehmen heute auf Anhieb seinen Ruf als „Mutter des Chaos" wieder herzustellen. Jedenfalls war heute Morgen am Dülkener Bahnhof auch der letzte Pendler endültig und nachhaltig geweckt, nachdem der Regionalexpress Richtung Hamm sich scheinbar pünktlich dem Bahnhof näherte, jedoch anstatt anzuhalten mit geschätzten 120 kmh an den verdatterten Fahrgästen vorbeibretterte. Besondere Würze verschaffte dieser Szene der Umstand weitgehend vereister Bahsteige und die damit einhergehende eingeschränkte Bodenhaftung der Wartenden.

Die Information, dass es sich hierbei um den längst überfälligen Vorgänger-Zug handelte erfuhr man dann im nachhinein per Mund-zu Mund-Propaganda von Mitreisenden. Eine entsprechende Lautsprecherdurchsage am Bahnsteig hätte die Situation wahrscheinlich zu langweilig gemacht.

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Ein Hinweis aus gegebenem Anlass:


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