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Das lokale Webmagazin aus Dülken für die Region VIE und das Grenzland
5.2.10
  Insight - Outside

07.02.2010 - 21.03.2010, Viersen, Städtische Galerie im Park:
Arbeiten aus der Sammlung Florian Peters-Messer

"Mit der Ausstellung „Insight – Outsight“ stellt die Städtische Galerie im Park Viersen erstmals große Teile der Sammlung Florian Peters-Messer vor. Vom 7. Februar bis 21. März 2010 werden rund vierzig Arbeiten von Martin Assig, Stephan Balkenhol, John Bock, Alicja Kwade, Erik van Lieshout, Manfred Pernice, Raymond Pettibon, Felix Schramm, Hiroshi Sugito und Kon Trubkovich miteinander in Dialog gebracht. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf dem Widerspruch zwischen Innen und Außen, der Sicht hinein oder hinaus – auf formaler wie auf metaphysischer Ebene.

Im Erdgeschoss des klassizistischen Baus der Städtischen Galerie treffen brachial-groteske auf politisch-konzeptuelle Arbeiten. Der zentrale Raum zeigt die Installation „Happiness“ des Niederländers Erik van Lieshout. In einem igluartigen Sperrholzbau läuft ein Video, in dem es zwischen dem Künstler und seinem Bruder in einer Nervenheilanstalt zum Streit über das Thema Homosexualität kommt – bald stellt sich die Frage, wo die Grenzen zum „Verrücktsein“ eigentlich liegen. Ergänzend hängen großformatige Zeichnungen von van Lieshout an den Wänden. In der Rotunde ist die „Hässliche Luise“ des Berliner Bildhauers Manfred Pernice platziert – zwei rote Metallstangen in Beton: Ein ebenso formal simples wie psychologisch behaftetes Fundstück von einem abgerissenen Spielplatz nahe der Berliner Mauer.

Im vorderen linken Seitenflügel sind Installationen und Wandarbeiten des in New York lebenden Russen Kon Trubkovich zu sehen, in dessen Werk es um Arbeit und Freiheit geht – Themen, die das gescheiterte kommunistische ebenso wie das kapitalistische System beherrschen. Im selben Raum wird die große Wand mit Zeichnungen des Kaliforniers Raymond Pettibon bestückt, der die virilen Mythen Amerikas von Batman bis Bill Gates im Cartoonstil thematisiert. Im hinteren linken Seitenflügel ist eine dadaeske Assemblage des Berliner Künstlers John Bock auf dem Boden präsentiert, die an ein Experiment im Versuchslabor oder Kinderzimmer erinnert. Im Treppenhaus hängen großformatige, mehrfachbelichtete Fotografien von Lichtquellen sowie eine verspiegelte Wanduhr der Berliner Künstlerin Alicja Kwade – mit den Themen Licht und Schatten, Zeit und Spiegel greift sie auf klassische Vanitasmotive zurück, die sie in einer minimalistischen Ästhetik umsetzt.

Im Obergeschoss überwiegen malerische und skulpturale Arbeiten, die ebenfalls mit kunsthistorischen Traditionen spielen. Der zentrale Raum wird von den architektonischen Dekonstruktionen des Düsseldorfer Bildhauers Felix Schramm beherrscht. Was zunächst wie ein brutaler Wanddurchbruch oder Sperrholzmüll anmutet, sind tatsächlich sorgsam drapierte Kompositionen, die trotz ihrer Heftigkeit eine subtile Eleganz vermitteln. Der linke vordere Seitenflügel ist dem Maler und Bildhauer Martin Assig gewidmet, dessen hell schimmernde Enkaustikbilder, Zeichnungen und Skulpturen eine organische Ästhetik vermitteln – der Körper, sein Schutz und seine Verletzlichkeit ist ein zentraler Aspekt in Assigs Werk. Im dahinter angrenzenden Raum vermitteln die rätselhaften Gemälde des Japaners Hiroshi Sugito eine lyrische, surreal anmutende Leichtigkeit. Die roh gehauenen, figurativen Holzskulpturen des Bildhauers Stefan Balkenhol im selben Raum bilden dazu ein extremes Gegengewicht.

Die Sammlung Florian Peters-Messer vereint derzeit rund 300 Werke von knapp 30 Künstlern, die der in Berlin und Viersen lebende Sammler innerhalb der letzten 15 Jahre zusammengetragen hat."
(Quelle: fmpcollection)

Abb.: Flyer zur Ausstellung 'Insight - Outsight', Felix Schramm, "o.T.", 2006, (Foto Martina Sauter), Städtische Galerie im Park Viersen

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26.10.09
  Tagestipp: Harry Rowohlt in der Festhalle Viersen
„Ich lese komische Gedichte – und Christian Maintz erklärt den Leuten, warum sie gelacht haben." - So lautet die Erklärung von Verlegerssohn, Übersetzer, Gelegenheitsschauspieler (Penner Harry in der "Lindenstraße") und Rezitator Harry Rowohlt zu dem, was die Besucher heute Abend um 20 Uhr in der Viersener Festhalle erwartet.



Der vielleicht beste Vorleser des Landes: Whiskey-Liebhaber Harry Rowohlt

Unseres Wissens sind noch einige wenige Restkarten erhältlich:

Vorverkauf (14,- Euro):
Stadt-Spiegel, Rathausgasse 3, Viersen (Tel. 02162/266366)
Dülkener Büchereck, Moselstraße 8, Dülken (Tel. 02162/55232)
Buchhandlung Pütz, Tönisvorster Straße 1, Süchteln (Tel. 02162/979032)
Kulturabteilung der Stadt Viersen, Heimbachstraße 12, Viersen (Tel. 02162/101466 oder 101468)

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9.9.09
  Kunst und Grammofone
Zu zwei Aktionen im Rahmen der Veranstaltungsreihe Dülken Kulturbunt am vergangenen Sonntag erreichten uns einige Bild-Impressionen, die wir den Tien Anton Lesern nicht vorenthalten wollen. Im "Dülkener Haus des nostalgischen Klanges" veranstaltete Mr. Grammofon Volkmar Hess einen Tag der offenen Tür.

Die Mitwirkenden der Ausstellung Kunst im Schaufenster in Dülken trafen sich im Atelier "Einblicke" gemeinsam mit Kunstinteressierten zum 1. Dülkener Ateliergespräch. Michael Kamps war mit dem Fotoapparat vor Ort.

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23.8.09
  Romeo, Julia und der Klassenklampf
Mit der Aufführung ihrer originellen Interpretation von Shakespeares "Romeo und Julia" sorgten die Darsteller des N.N. Theaters Neue Volksbühne Köln für den Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltungsreihe "Dülken Kulturbunt"

Es kommt sicherlich nicht allzu oft vor, dass auf dem Alten Markt mit Inbrunst die Internationale gesungen wird. Schon deshalb war der Freitagabend für Dülken etwas besonders. Die "Romeo und Julia"-Aufführung des N.N. Theaters Neue Volksbühne Köln wurde von den zahlreich erschienenen Dülkener Bürgern, darunter viele Familien mit Kindern, mit Begeisterung aufgenommen.

Die Schauspieltruppe um Didi Jünemann und Irene Schwarz überzeugte mit großer Spielfreude und Professionalität. Zwischen humorvollen und besinnlichen Momenten fand die turbulente Inszenierung von Regisseur George Isherwood stets den Weg in die Herzen der Zuschauer. Die im Kern tragische Geschichte von der unmöglichen Liebe fesselte Jung und Alt gleichermaßen. Einige Mütter, die eigentlich mit ihrem Nachwuchs nur "auf einen Sprung" vorbeigekommen waren, mussten sich damit abfinden, dass die Sprösslinge völlig fasziniert am Bühnenrand Platz nahmen und für den Rest der Vorstellung nicht mehr dort wegzubekommen waren.



Zahlreiche politische Anspielungen und Persiflagen auf die gesellschaftlichen Zustände von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart, versetzt mit einer Prise (nieder)rheinischem Lokalkolorit, sorgten dafür, dass auch der Spaß nicht zu kurz kam. Für große Heiterkeit sorgte auch der virtuose Gebrauch der spärlich vorhandenen Requisiten. Wer zu wissen glaubte, zu welchem Zweck Kleiderbügel ausschließlich zu gebrauchen sind, sah sich im Laufe des Abends eines besseren belehrt: diese geben nämlich unter anderem prächtige Wurfmesser, Degen, Kruzifixe oder Vogelkörper ab.

Nachtrag: Volkmar Hess schickte und ein paar Fotos vom Vorprogramm der Theateraufführung. Clown "Flatsch" bot ein buntes Mitmach-Programm für Kinder , Hess selbst zeigte eine kleine Grammofonausstellung und spielte Originalmusik aus den 50-er Jahren. Dazu gab es eine kleine Rock'n'Roll-Vorführung mit den Tanzgruppen Tigerfeet aus Erkelenz und Boogiefriends aus Solingen. Hier Hess' Bilder: Link

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16.1.09
  "Natürlich bleiben wir in Dülken!"
Der Herr der Bücher: Günter Doetsch
Durch die Veranstaltung von Lesungen und die Beteiligung an zahlreichen kulturellen Aktivitäten in und um Dülken leistet die Buchhandlung Doetsch einen wesentlichen Beitrag zum kulturellen Leben vor Ort.

Buchhändler Günter Doetsch äußerte sich jetzt gegenüber Tien Anton zu Gerüchten über eine angeblich geplante Schließung des "Dülkener Bücherecks":

"Seit Dezember letzten Jahres haben uns mehrfach Kunden angesprochen, ihnen sei zu Ohren gekommen, das wir vorhaben, den Laden aufzugeben. Deshalb möchte ich an dieser Stelle klarstellen: Wir denken im Traum nicht daran, unsere Buchhandlung zu schließen. Wir haben im Laufe der letzten 30 Jahre hier in Dülken und Umgebung eine treue Stammkundschaft gewonnen, der wir auch weiterhin alles rund um's Buch anbieten werden." Mit dem Aufbau des hauseigenen Online-Buchversands sehe man sich außerdem für zukünftige Entwicklungen gewappnet und schaue trotz der in den letzten Jahren nicht leichter gewordenen Rahmenbedingungen zuversichtlich nach vorne.

Tien Anton wünscht dem "Dülkener Büchereck" jedenfalls weiterhin alles Gute, ist es doch für unser in den letzten Jahren verstärkt um seinen Ruf kämpfendes Städtchen überlebenswichtig, dass solch alteingesessene Fachgeschäfte sich klar zum Standort Dülken bekennen.

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6.11.08
  Klezmer-Legende Feidmann in der Festhalle
Lebende Legende:
Klarinetten-Virtuose Giora Feidmann

„Lang lebe Giora, seine Klarinette und seine Musik! Er schlägt Brücken zwischen Generationen, Kulturen und sozialen Unterschieden und er tut es mit vollendeter Kunst!“ Dieses enthusiastische Urteil Leonard Bernsteins über einen begnadeten Künstler besitzt bis heute unverändert Gültigkeit.

Der in New York lebende jüdische Musiker, Oscar-prämiert für sein Spiel der Filmmusik zu Schindlers Liste, gilt als der Magier der Klarinette und ist einer der bekanntesten Vertreter der jüdischen Klezmer Musik. Kaum beschreibbar, was er mit seiner Klarinette auf der Bühne anstellt: wie sie lacht und weint und erzählt. Wo er das Konzertpodium betritt, begeistert der Universalkünstler sein Publikum immer wieder aufs Neue. Nach Viersen kommt der Klarinettist mit seinem aktuellen Programm „Dance of Joy“ in Begleitung von Guido Jäger am Kontrabass und Jens Uwe Popp an der Gitarre. Die Programmfolge enthält zahlreiche, bis dahin noch nicht zur Aufführung gekommene neue Werke. Zu hören sein werden aber auch traditionelle und zeitgenössische Klezmersongs, Kompositionen von George Gershwin, Chick Corea, Gustav Mahler und Scott Joplin sowie klassische Meisterwerke von Mozart bis Bach. Der Traum von der Umsetzung einer Musik jenseits aller Schranken ist für Giora Feidman längst Wirklichkeit geworden.

Dienstag, 11. November, 20.00 Uhr, Dance of Joy - Giora Feidman Trio. Giora Feidman (Klarinette), Guido Jäger (Kontrabass), Jens-Uwe Popp (Gitarre). Festhalle Viersen, Hermann-Hülser-Platz 1, Viersen. Stadt Viersen, Fachbereich Schule, Kultur und Sport - Kultur, Info: Tel. 02162/101466 oder 101468

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26.9.08
  Kein Grammofon-Museum in Dülken
Hess-Sammlung geht wohl nach Dormagen

dmai Per Rundmail informierte Dülkens "Grammofon-Papst" Volkmar Hess heute über die jüngsten Entwicklungen in der unendlichen Geschichte von der - nun wohl endgültig gescheiterten - Idee, im Dülkener Alten Weisenhaus am Eligiusplatz ein Grammofon-Museum einzurichten. Obwohl Hess die Hoffnung auf eine "heimatnahe Lösung" noch nicht ganz aufgegeben hat, läuft wohl alles auf einen Standort außerhalb der Viersener Stadtgrenzen hinaus. In diesem Forumsbeitrag erläutert Volkmar Hess die Einzelheiten zum wahrscheinlichen Umzug seiner einzigartigen Sammlung historischer Grammofone ins rheinische Dormagen.

Kein Platz für seine Grammofone in Dülken:
Sammler Volkmar Hess (Foto ©Uwe Leigraf)


Einer, der über diese verpasste Chance einer Bereicherung des Dülkener Kulturlebens schier verzweifelt, ist der umtriebige Niederkrüchtener Tourismus- und Marketing-Unternehmer Wilfried Marek. Der Live-Musik-Fan und Impressario aus Leidenschaft hat in den letzten Jahren vielfältige Anstrengungen zur Belebung der regionalen Kultur- und Live-Musik-Szene im Raum Viersen unternommen und dabei mehr als einmal die bürokratische Unbeweglichkeit der zuständigen Behörden zu spüren bekommen. Als Vorsitzender des Vereins Grammofonica e.V. war er auch jetzt wieder maßgeblich an den Planungen für die Museumsgründung in Dülken beteiligt. Seinem Ärger über das erneute Scheitern einer Initiative zur Steigerung der kulturellen Lebensqualität in der Region macht Marek auf der Vereins-Homepage Luft.

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11.3.08
  Poetry Slam – Wettkampf der Dichter

Am Samstag, den 15. März findet in der Trafostation der 1. Poetry Slam in Viersen statt. Ein Poetry Slam ist ein moderner Dichterwettstreit, bei dem die Poeten selbstverfasste Texte vortragen, wobei ein Poetry Slam mit einer traditionellen Lesung nicht viel gemeinsam hat. Auf einer Slam-Bühne geht es in der Regel sehr lebhaft und unterhaltsam zu. Jeder Slammer hat sechs Minuten Zeit seine Gedichte oder Geschichten zu lesen. Danach werden von einer Publikumsjury Noten für den Vortrag vergeben. Maximal zwölf Dichter gehen an den Start. Am Ende gibt es einen Sieger und eigentlich immer ein begeistertes Publikum.

Slam-Moderator Markim Pause

Zum 1. Viersener Poetry Slam hat Moderator Markim Pause einige der besten Bühnendichter aus NRW geladen, die harte Wortgefechte austragen werden, um Ruhm und Ehre für sich zu gewinnen. Der Schriftsteller und Conférencier Markim Pause, der u. A. einen der ältesten und erfolgreichsten Poetry Slams im deutschsprachigen Raum, die Poesieschlacht in Düsseldorf veranstaltet, freut sich darauf, zusammen mit der Trafostation dieses aufregende Literaturformat endlich auch in seiner Heimatstadt Viersen zu präsentieren.

Musikalisch begleitet wird der Abend von DJane Luzie (Poesieschlacht/Sprechstunde), die im Anschluss an den Slam mit DJ NN auch zur After-Show-Party auflegen wird.

15.03.08 Poetry Slam, Trafostation, Clörather Str. 1 – 3, Viersen Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20.30 Uhr VVK: 3 €, AK: 5 €

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4.3.08
  Tempel der Liebe
Das kunst&kulturhaus bachstraße präsentiert:

Freitag 07.03. 22 Uhr: "Best of livelatenight"

"Die beiden 'Kämpfer für Sinnhaftigkeit und Liebe auf der Bühne' haben beschlossen die besten Rubricken der letzten Shows nocheinmal auf die Bühne zu bringen und damit einen Strich unter das Format 'Livelatenight im kunst&kulturhaus' zu ziehen.
Also DIE LETZTE MÖGLICHKEIT die erfolgreiche Show in gewohnter Form in unserem Haus zu sehen. Darum die ganze Verwandschaft und Familie einpacken und kommen."

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20.2.08
  Phänomen Herbert Zangs

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Ein Hinweis aus gegebenem Anlass:


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