Na, das lob ich mir: kaum bin ich mal wieder am schwächeln, da sorgen andere für berichterstatterischen Nachschub. Peppi vom Kulturkommando 41, das in Süchteln das "Nachtschwärmer"-Kneipenfestival veranstaltete, hat uns per E-Mail mit Eindrücken vom Abend in der Irmgardisstadt versorgt. Hier sein Bericht:Aus organisatorischer Sicht war das Kneipenfestival dieses Jahr eine kleine Herausforderung, da kurz vor Festivalbeginn das Akustik Duo
2gether aus Nettetal wegen Krankheit der Sängerin absagen musste.
Der Sänger
JB Vox hatte uns aber versprochen den Gig alleine durchzuziehen, obwohl er auch mit grippeähnlichen Symptomen zu kämpfen hatte. Nachdem die Anlage aufgebaut war und er beim Soundcheck von einem Hustenanfall in den nächsten fiel stand ziemlich schnell fest, das auch das Soloprogramm so nicht stattfinden konnte. Nach einer halben Stunde wilden Rumtelefonierens wurde dann
Markus Jansen aus Krefeld als Ersatz eingeflogen, der dann die Gitarre in die Hand nahm. JB Vox versprach den entäuschten Gästen der Stadtschänke das Konzert mit der Sängeren
Tannila zu wiederholen, wenn beide wieder fit sind. Der Termin wir rechtzeitig bekannt gegeben!
Zeitgleich spielten im EVVE die Lokalmatadoren
Kork!, die mit eigenen NuRock/Metalsongs glänzten. Gefolgt von den
Borrachos, die handgemachten Punk zum besten gaben. Die Fans waren sich einig, geile Musik, geile Texte, Punk vom Feinsten. Borrachos erinnerten an die ersten Scheiben der Hosen und machten eine super Party.
Im Kolpinghaus war beim ersten Set von
Nice Valley leider nicht so viel los. Dies änderte sich aber mit der Zeit und der anfangs mit Neonlicht ausgestatte, an Bahnhofshalle erinnernde Saal wurde doch zu einer netten Location, in der die Band ordentlich einheizte und Klassiker von Joe Cocker, Udo Lindenberg etc. auf und ab spielte.
Ein absoluter Hochgenuss waren die
Ballroom Stompers aus dem Schwarzwald. Die Bürgerklause war bis auf den letzten Platz ausgebucht und das Kondenswasser lief von den Scheiben. Schon von weitem konnte man das Publikum mitsingen hören und nach 5 Zugaben wurde die Süddeutsche Rockabillykapelle erst widerwillig von der Bühne gelassen. Eine Kellnerin sagte mir, das ist eine Stimmung die sonst nur mit Karneval vergleichbar wäre.
Im Piano spielte die Newcomer Band
Emilys Necklace aus Neukirchen-Vluyn. Vier total motivierte Jungs spielten musikalisch einwandfreie Sets mit überzeugenden Melodien, starken Riffs und eingehenden Keyboards. Viele Besucher waren begeistert, sagten es wäre eine Hammerband, von der wir in der Zukunft noch viel hören würden.
Gegenüber spielte
Funkarea im Riva. Hier tanzten die Gäste auf eigene Disco- Soul und Funk Kompositionen der Solinger Band. Tiefe Beats, super Stimme und abwechslungreiche Percussions standen auf dem Programm.