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Das lokale Webmagazin aus Dülken für die Region VIE und das Grenzland
14.3.10
  Das war das Watt Jeht 2010
Ein paar (leicht verwackelte) Foto-Impressionen vom Kneipenfest am Wochenende. Voll war's, schön und abwechslungsreich.


Mein Bericht in der Rheinischen Post

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2.3.10
  Double Trouble mit Eleonore
Gleich in zwei Bandwettbewerben treten unser aller Lieblings-Metaller von Eleonore am kommenden Wochenende an. Zuerst geht's am Freitag, den 5. März in die Klangstation nach Bonn. Dort wird gegen 3 Mittbewerber-Bands um den Einzug ins Halbfinale beim Popmotor-Bandcontest gebattled. Nur einen Tag später, am Samstag, 6. März - und für die heimischen Supporter doch ein ganzes Stück besser erreichbar - rocken Kamil, Timo, Jan und Max in der Krefelder Kulturrampe um die Teilnahme am Finale von Brawl Of The Bands 2010. Tien Anton drückt sämtliche Daumen!

Der tut nichts, der will nur spielen: Eleonore-Frontmann Kamil Albrecht

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2.2.10
  Nachlese Ray Wilson
Zum Konzert am vergangenen Freitag im Saal Birgit erreichte uns ein kurzes aber begeistertes Statement von Rocktimes-Autor Udo Gröbbels sowie der Link zu einer schönen Fotogalerie vom Konzert, angefertigt von Andreas Bongartz:

Der Geist von Peter Gabriel

Freitag Abend - kurz vor 20.00 Uhr. Eisregen, Schneematsch und alles andere als ein einladendes Wetter um 15 km durch die Pampa zu fahren. Egal, Ray Wilson ist wieder im Saal Birgit und letztes Jahr war schon genial- also hin.

Mit einem Keyboarder und zwei Gitarristen spielte man über zwei Stunden allerfeinste akustische Popmusik. Irgendwie schien der Geist von Peter Gabriel (ja, ich weiß das der noch lebt) über Bockert zu schweben, denn bei allen Songs, die einst Peter Gabriel sang, gab es am meisten Applaus.

Da wäre zum einen der uralte Genesis-Klassiker "The Carpet Crawlers", dann "Biko" und nicht zuletzt Gabriels erster Solohit "Solsbury Hill". Klasse Sound, ein bestens aufgelegter Frontmann ("Here we are back in Viersen...ähh.. at the "Ceasars Palace" I think !) und volle Hütte rundeten den Konzertabend perfekt ab. Ray, bitte komme in 2011 wieder vorbei.

Die Bilder vom Konzert

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18.12.09
  Konzert-Impressionen
Leider habe ich es, erkältungsbedingt, letztes Wochenende nicht zum Konzert von Four Sale im Saal Birgit geschafft. Jetzt gibt es aber immerhin ein paar Bilder vom Abend, geschossen von Didgeridoo-Spieler Martin. Danke an Fritz vom Saal Birgit für den Link.




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8.12.09
  Unbezahlbar: musikalische Erfahrung aus vier Jahrzehnten
Klangvolle Namen der Viersener Rock-Historie stehen im Raum, wenn am kommenden Samstag, den 12. Dezember im Saal Birgit in Viersen-Bockert "Four Sale" ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvieren.

Four Sale sind vier Musiker mit langjähriger Erfahrung aus der hiesigen Szene. So rockten sie u.a. in den Bands Divus, Anvil, Yeah, The Roof und Wayne durch die letzten 30 bis 35 Jahre der lokalen Musikgeschichte. Four Sale bringen Rockinterpretationen auf das Wesentliche konzentriert.

Gitarre: Wolfgang Müllers, Drums: Klaus Dilkrath,
Gitarre/Gesang: Werner Büscher, Bass: Raimund Zimmermann (v. l.).

Tickets für das Premieren-Konzert sind kostenfrei erhältlich, müssen aber, wegen der begrenzten Plätze im Saal, zwingend vorbestellt werden: Info: www.saal-birgit.de. Tel.: 02162-102773, Fax.:02162-102769

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4.12.09
  Überraschendes Fundstück: Viersener Weihnachtssong mit Hit-Potential


"Merry Christmas To All" - Bandprojekt "Findungsphase" aus Viersen


"Das Stück ist eigentlich komplett untypisch für uns. Man könnte es als kleine Kostprobe von Simones toller Stimme betrachten." erklärt "Findungsphase"-Gitarrist Rüdinger Sartingen zum lokalen musikalischen Überraschungscoup der Saison. In der Tat erklingt in der Weihnachts-Ballade "Merry Christmas To All" Simone Nardellis Gesang glockenklar und mit jeder Menge Musical-Hauptdarstellerinnen-Potential. Dass das ungewöhnliche Viersener Bandprojekt nach mehreren Jahren gemeinsamen Probens jetzt ausgerechnet mit diesem kuschelweichen Mainstream-Song sein öffentliches Debut gibt, ist einer spontanen Proberaum-Idee zu verdanken.

Vor wenigen Wochen erst kam der Band die Idee, das bevorstehende Weihnachtsfest zum Anlass für ihr eigentlich längst überfälliges "Coming-Out" zu nehmen. Daran, dass die Umsetzung von der Idee bis zur fertig produzierten CD-Single in derartig kurzer Zeit gelang, lässt sich das enorme professionelle Potential erahnen, das die Beteiligten des Projekts Findungsphase verbindet. Findungsphase, das sind Simone Nardelli, Maximilian List, Rüdinger Sartingen, Fritjof Jaspers, Claus Gottschalk, Marko König und Ralf Vieten. Sie alle haben langjährige und teils professionelle Musikerfahrung und spielen oder spielten in regional bekannten Bands wie Franz Hals, Rampage, Fine oder Fandango.

Zur Zeit arbeiten Findungsphase am ersten Album, das eine Sammlung stilistisch ganz unterschiedlicher Stücke beinhalten wird. "Findungsphase ist für alle Beteiligten ein Herzblut-Projekt, bei dem wir gemeinsam versuchen, nicht die einzelnen Musiker, sondern die Musik in den Vordergrund zu stellen. Es spielt beispielsweise niemand von uns ausschließlich ein einziges Instrument, sondern wir wechseln uns da ab." so Rüdiger Sartingen. Geprobt wird in der Viersener RKW, Konzerte sind vorerst nicht geplant. "Erst einmal konzentrieren wir uns auf die Umsetzung unserer musikalischen Ideen für das Album."

Die Weihnachtssingle ist ab sofort in verschiedenen Geschäften in der Region und über die Band-Homepage erhältlich.


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26.10.09
  NERO rockte Kaldenkirchen
Rockten mit feinem Low-Tuned Metal das Quartier Latin: Brasch

Während in Viersen Tappi und Co. sich in diesem Herbst eine Auszeit gönnen, startete die Nettetaler Rockinitiative NERO e.V. richtig durch. Beim Kaldenkirchener Kneipenfestival gab es volle Locations und zufriedene Besucher wie Veranstalter. Boobilicious schafften, wie geplant, ein volles Haus im King's, der eigentliche Höhepunkt spielte sich aber in Kaldenkirchens "Home of the Blues", dem "Tach!" ab. Dort zeigte die kanadische Blues- und Rockabilly-Combo The Twisters ihre zwei Gesichter.

Legten nach verhaltenem Beginn das Tach! in Schutt und Asche: The Twisters

Wunderte sich RP-Fotograf Franz-Heinrich Busch sen. anfangs noch, wie ruhig es die Band angehen lies, stellte sich die Situation bei unserem zweiten Besuch nachts um halb eins gänzlich anders da. Jetzt hatten The Twisters das Tach in ein regelrechts Tollhaus verwandelt und berserkerten sich, angetrieben vom völlig enthemmt sein Arbeitsgerät beackernden Kontrabassisten Keith Picot und dem beseelten Bluesharp-Spiel des David Hoerl in ein veritables Rhythm'n'Blues-Inferno. Großartig.

Sorgten für Gänsehaut-Atmosphäre im Alten Brauhaus: 2Gether

Weiteres zur Freitagnacht in Kaldenkirchen mit den akustischen 2Gether, den metallischen Brasch und den punkigen Bitter Orange, die allesamt überzeugen konnten, ist nachzulesen in meinem RP-Bericht im Lokalteil der heutigen Ausgabe.

Oldschool-Punk moderner Prägung: Bitter Orange aus Osnabrück

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21.10.09
  It was twentyfive years ago...
Über ein historisches Viersen-Funstück der besonderen Art in leider nur bescheidener Bildqualität stolperten wir jetzt bei YouTube. David Thomas, Frontmann der legendären US-amerikanischen Art-Rock-Band Pere Ubu performt im März 1984 in typisch skurriler Weise einen Solo-Auftritt auf bekanntem und auch heute, nach 25 Jahren und teils massiven baulichen Veränderungen, noch erkennbarem, charakteristischem Viersener Terrain.



Führt uns zurück in das Viersen der 80er-Jahre: David Thomas


Thomas' "Pedestrian Walk" beginnt als Mischung aus Pantomime und Stadtrundgang, bevor es schließlich auf die mobile "Rockpalast"-Bühne geht, vor der sich schon die einschlägigen Langhaarigen der Stadt in froher Erwartung versammelt haben. Hier kommt, im Zuge der WDR-Live-Konzert-Serie Musik Convoy auch der damals ungemein beliebte, weil stets authentische und charmante, dabei immer leicht "verstrahlt" wirkende Moderator Alan Bangs zu einem kurzen Einsatz.

Man beachte bei Minute 0:55 das "Marktbüdchen" rechts im Bild. So was kommt nie wieder! Und nein, obwohl ich damals nur ca. 200m Luftlinie von der Bühne entfernt wohnte, war ich, aus mir nicht mehr erinnerlichen Gründen, seinerzeit nicht vor Ort...

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8.9.09
  Kinder-Jazz und Elektro-Pop
Heute ganz viel "Tien" in der RP

Freudige Überraschung bei der morgendlichen Web-Zeitungs-Lektüre: nach längerer Zeit hat es mal wieder ein Artikel von mir in die Online-Ausgabe der RP geschafft. Der Bericht "Falsche Töne gibt es nicht" beschreibt meine Eindrücke vom Jazz-Workshop für Kinder mit Ali Haurand in der Kreismusikschule am vergangenen Wochenende. Mit Angeboten wie diesem wird einmal mehr deutlich, dass es in Viersen überdurchschnittliche gute Möglichkeiten für junge Musiker gibt. Was Haurand, Brigitta Nolte und Tobias Kremer hier für den Jazz-Nachwuchs leisten findet im Bereich Rock und Pop seine Entsprechung in der Arbeit der Rock-Kultur-Werkstatt oder dem Viersener Bandwettbewerb "Young Talents".


Machen Jazz mit Kindern: Kremer, Haurand und Nolte (hinten, v.l.n.r.)

Apropos RKW: dort probt unter anderem jene Band, deren Bandportrait ich schon vor einiger Zeit in die Viersener RP-Redaktion gemailt hatte und das just heute, ebenso wie der oben erwähnte Text den Kulturteil des Grenzland-Kurier ziert, wie ich eben beim zufälligen Blick über die Schulter eines Bahn-Mitreisenden feststellen konnte. Am Bericht über Autopilot ist übrigens schon allein das großartige Bandfoto von Franz Busch junior den Preis für die Zeitung wehrt. Heute deshalb ausnahmsweise mal unser unverhohlener Schleichwerbe-Tipp: kauft die Rheinische Post (Lokalausgabe Viersen)!

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22.8.09
  Tagestipp: Viersener Bandnachwuchs auf dem Sparkassenvorplatz
Vor ein paar Wochen schon bekam ich eine Mail von meinem derzeitigen Lieblings-Bassisten Yannick van Kessel, in der er mich auf den heutigen Auftritt seiner Band NOTYET! im Rahmen des von der Viersener Schüler Union veranstalteten "Schrock"-Events auf dem Viersener Sparkassenvorplatz hinwies. Seinerzeit antwortete ich, halb im Scherz, dass sich zu "meiner Zeit" eine Band, die etwas auf sich hält, niemals nicht für eine verkappte CDU-Wahlkampfveranstaltung hergegeben hätte, und ich mal schauen wolle, wie man die Veranstaltung bewerben könne, ohne gleichzeitig zur Wahl der CDU aufzurufen.

Dass "Schrock" in unserer "Was geht...?"-Rubrik am Donnerstag dann überhaupt nicht auftauchte, hatte allerdings keinen politischen Hintergrund, sondern ist schlicht meiner Schusseligkeit zuzuschreiben. Deshalb hier als Tagestipp für heute: Viersener Nachwuchsbands umsonst und draußen ab 19 Uhr vor der Sparkasse. Was den politischen Aspekt der Veranstaltung angeht: Das wollen wir jetzt einfach mal nicht so eng sehen, schließlich könnte man den Viersener Band Contest "Young Talents" oder das EmS-Festival bei näherer Betrachtung durchaus als Pro-Thönne-Werbeveranstaltung ansehen. Womit also die Parität wieder hergestellt wäre.

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10.6.09
  Monsters of Rock reloaded

von Udo Gröbbels


Tribute to the Monsters of Rock“-Festival
am 14.06.2009 in der Begegnungsstätte
Niederkrüchten

„Monsters of Rock“ - dieser Name stand in den 80ern für ein Megarockfestival im englischen Donington. Zu dieser Zeiten gaben sich auf diesem Festival jährlich die damaligen großen Rock- und Metalbands die Klinke in die Hand und heute hört man immer noch von den großen Auftritten von KISS, Iron Maiden, Metallica oder auch Warlock.

Niederkrüchten calling
Heutzutage findet an gleicher Stelle in Donigton das Download-Festival statt. Trotzdem gibt es aber auch heute noch immer Tributbands, die ihren alten Helden als Coverband die Ehre erweisen und die alten Songs, Outfits und Bühnenshows weiterleben lassen. Am 14.06 wird es in der Begegnungsstätte in Niederkrüchten (nahe der niederländischen Grenze gelegen und ca. 15 km von Mönchengladbach) eine Hommage an dieses legendäre Festival geben. Vier reine Tributbands werden versuchen den Geist des alten „Monsters of Rock“-Feelings neu zu beschwören. Das ganze kann man auch als deutsch/niederländisches Rock´n Roll-Gipfeltreffen bezeichnen und durch die Grenznähe wird es mit Sicherheit ein multilinguales Rockfestival. Veranstaltet wird das Festival von Tommy Borkowitz, dem Betreiber des Rock-Cafe„Pitch Black“ in Niederkrüchten. Das „Pitch Black“ feiert an diesem Wochenende sein einjähriges Bestehen und das ganze Team freut sich, das man in Niederkrüchten ein solches Event aufziehen konnte. 



Die Bands

Da wäre zunächst die niederländische Judas Priest-Tributband „Judas Rising“. Wir können uns auf Knaller der Sorte „Freewheel Burning“, „Breaking the law“ oder „Metal Gods“ freuen. Rob Halford heißt an diesem Abend David Marcels und ist gerade mal 22 Jahre alt.



Ebenfalls aus dem Nachbarland kommt die Metallica-Tributband „Present Danger“. Auch hier darf man sich auf Songs auf allerhöchstem Niveau freuen. Überhaupt haben Tributbands in den Niederlanden eine große Tradition und erfahren dort eine gute Resonanz. Wir freuen uns auf eine tolle Show. 


Was wäre ein schönes Metalfestival ohne die Trash-Götter von Slayer? Nichts! Deshalb wird dann als deutscher Beitrag zu diesem Festival die Slayer-Tributband „Slayensemble“ am Start sein. Wir können uns schon mal auf „South of heaven“ „Raining blood“ und natürlich „Angel of death“ freuen.



Genießen in Holland Kultstatus: AC/DC-Coverband "Action in DC"

Als krönender Abschluß betritt dann als letzte Band die niederländische AC/DC-Tributband „Action in DC“ die Bühne. Im Rahmen ihrer Farewell-Abschiedstour dürfen sich die Zuschauer auf eine absolute Ausnahmeband freuen. Ich hatte schon zweimal das Vergnügen diese Band live on stage zu sehen und ich war immer hellauf begeistert. Von der Bühneshow bis zum unverkennbaren Gesang wird hier alles mit sehr viel Liebe zum Detail zu einer Huldigung an die großen australischen Vorbilder zelebriert. Bleibt nur die Frage, ob man denn zum finalen „For those about to rock“ auch die Kanonen mit nach Niederkrüchten bringt. Aber auch ohne „Böllerei“ gibt es hier AC/DC pur und für alle Freunde der Band, die keine Karten mehr für die Frühjahrsshows der Originale bekommen haben, gibt es hier einen wirklich guten Ersatz.

Karten gibt es bei Metaltix, beim Veranstalter und im Rock Cafe „Pitch Black“ in Niederkrüchten.

Sonntag 14.06.2009 in der Begegnungsstätte Oberkrüchtener Weg, 
41372 Niederkrüchten, Einlass: 15.00 Uhr, Beginn: 16.00 Uhr,
VVK: 20 Euro, Tageskasse: 25 Euro

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31.5.09
  Eleonore rocken sich zum Eier mit Speck
Es war ein bärenstarkes Finale. Gewinner des Abends: Eleonore, auf den Plätzen: Toastbrot, Acoustic Rocks und Twelveinchninja. Hier schon mal ein paar Foto-Impressionen vom Abend im Josefshaus - Bericht folgt...




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27.4.09
  Musikalische Wochenend-Nachlese
Beat!Beat!Beat!-Fans in Dülken
B!B!B! und NOTYET im 1komma1
Letzte Woche war bekanntlich Musikwoche hier bei Tien Anton und auch das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen von Rock- und Pop-Musik. Wie bereits berichtet ist das von Eurem Lieblings-Web-Magazin im Dülkener 1komma1 veranstaltete Club-Konzert mit Beat!Beat!Beat! und ihrem Support Act NotYet von den jungen Dülkener Nachtschwärmern mit großer Begeisterung aufgenommen worden.

Neben dem umjubelten Auftritt von B!B!B! konnten auch die jungen Nachwuchskräfte von NotYet voll und ganz überzeugen. Mit großer Spielfreude zelebrierten NotYet ihr von der Band als "Indiecore" deklariertes musikalisches Programm und animierte das Publikum in der rappelvollen Kneipe zu ersten Begeisterungskundgebungen. Die im Vorfeld gemachte Aussage, das MP3-Material auf ihrer MySpace-Seite repräsentiere nicht ganz das musikalische Potential der Band, bewahrheitete sich aufs angenehmste.

Außer den rein musikalischen Aspekten auch noch erwähnenswert, mit welchem Einfallsreichtum die, besonders im Fall von NotYet, zum Teil noch ganz junge Fanbase, das Thema Jugendschutz-Bestimmungen anging. Da wurden vielfach die Eltern kurzerhand mitgeschleift zum Konzert, so dass besonders in der ersten Hälfte des Abends ein munteres Zwei-Generationen-Treiben zu beobachten war: während der Nachwuchs am Bühnenrand tobte, entspannte sich die Ü-40-Fraktion beim Bierchen an der Theke.

Viersener Bandcontest 2. Vorrunde
Zur großen Freude aller Beteiligten ebenso gut besucht wie die Auftaktveranstaltung in der Vorwoche war die zweite Vorrunde des Viersener Bandwettbewerbs Young Talents in der RKW auf der Gerberstraße. Hier schafften, wie schon im Vorjahr, Toastbrot aus Hinsbeck den Einzug ins Finale. Beim Publikum, dessen Votum als fünfte Stimme neben denen der vier Jurymitgliedern gilt, hatten die Metalcore-Berserker von Breadowns at Tiffany's die Nase vorn, wie auch bei einem der Juroren *flöt*. Somit bleibt die Band im Rennen um den Titel "beste Zweite", der ebenso wie ein Vorrundensieg den Weg ins Finale ebnen würde.

Sie pusteten ordentlich die Gehörgänge der Zuhörer durch:

Breakdowns at Tiffanys YOUNG TALENTS from FluckyMEDIA on Vimeo.

Den mit viel Vorschuss-Lorbeeren bedachten und ob des Ausscheidens sichtlich enttäuschten Viersener Lokalmathadoren All About blieb nur der undankbare dritte Platz des Abends. Ebenso wie für die viertplatzierten The Credits kann hier die Devise nur heißen: nach dem Bandcontest ist vor dem Bandcontest. Sie wären jedenfalls nicht die ersten Teilnehmer, die mehr als einen Versuch starten, um das Finale im Süchtelner Josefshaus zu erreichen.

Paul Di Anno im Pitch Black

Asi mit (musikalischem) Niveau: Paul di Anno Foto: Udo Gröbbels

Freund Udo Gröbbels war im Niederkrüchtener Metal-Café Pitch Black, um sich dort Ex-Iron-Maiden-Frontmann Paul Di Anno zu geben. Zitat aus Udos E-Mail über den Abend: "Paul di Anno war cool. Der Typ ist zwar absolut fertig und ein kompletter Vollasi, (cunt, wanker und 8744 x fuckin in den Ansagen) aber die Show war gut und die Stimmung auch. Highlight: Ramones Cover von 'Blitzkrieg Bop'. Geil."

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25.4.09
  Rauschende Indie-Nacht in Dülken
Was für eine geile Party - danke an alle die da waren und mit den Beaties, NotYet, dem 1komma1 und Tien Anton mitgerockt haben! Hier drunter gibt's die (unbearbeiteten) Bilder des Abends, bitte macht Euch die roten Augen selbst weg, ich bin zu k.o. dafür, schließlich muss ich nachher wieder an die Front zur zweiten Runde vom Bandcontest in der RKW ;-)




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21.4.09
  Was geht dieses Jahr eigentlich auf dem EmS?
Gestern noch mit uns selber hadernd wegen vermeintlich zu vielen reinen Musik-Beiträgen auf der Seite drehen wir heute den Spieß einfach rum und sagen: jetzt erst recht! Hiermit erklären wir die laufende Woche zur Tien Anton Musikwoche und bringen bis zum kommenden Wochenende, das wir bekanntlich ebenfalls musikalisch zelebrieren werden, ausschließlich musikalische Themen auf die Startseite des lokalen Webmagazins Eures Vertrauens.

Die heutige musikalische Inspiration verschaffte uns ein Blick auf die Homepage unserer Freunde vom Viersener Eier mit Speck Festival (24.-26-07). Aus irgendwelchen Gründen hatten wir uns auf unseren täglichen Streifzügen durchs Web schon länger nicht mehr dort hin verlaufen. Um so größer die Freude, als wir bei einem Blick aufs Line-Up feststellten, dass die Herrschaften Jinkertz, König und Tappesser auch in diesem Jahr wieder ein Wahnsinns-Programm auf die Bühnenbretter am Hohen Busch bringen werden.

Wir wollen hier gar nicht groß in die Details gehen, die kann jeder hinter den oben gesetzten Links selbst nachlesen. Stattdessen lassen wir eine lieb gewonnene Tradition aus dem letzten Jahr wieder aufleben und stellen ab heute jede Woche einen Festival-Act im Video vor. Anfangen wollen wir ganz am Ende des Festival-Programms. Die in den Vorjahren mit den umjubelten Auftritten von Waltari und Clawfinger eingeschlagene Marschrichtung, einen absoluten Top-Act aus dem Crossover-Genre zu verpflichten, findet in diesem Jahr ihre sensationelle Fortsetzung im krönenden Festival-Finale mit den amerikanischen Crossover-Heroen Dog Eat Dog.



Eine der Crossover-Hymnen überhaupt: Dog Eat Dog mit "No Fronts"

Nachtrag: leider können wir unseren Tien-Anton-"Altherren"-Tip nicht im Festivalprogramm entdecken, besteht da noch Hoffnung oder passte es gar nicht, liebe Hertzblutler?

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20.4.09
  DDR-Gitarrengott Jürgen Kerth im Saal Birgit
Auch auf die Gefahr hin, dass Tien Anton vorübergehend zum reinen Musikportal mutiert, wollen wir doch auf das folgende Konzert am nächsten Samstag gesondert hinweisen: während TA-Schreiberling Dieter Mai sich in der RKW als Young-Talents-Jurymitglied der Rock-Nachwuchsförderung widmet und einen Tag nach unserem Club-Konzert mit den blutjungen Indie-Helden von Beat!Beat!Beat! gibt es im Saal Birgit eine außergewöhnliche Begegnung mit dem größten Rock- und Blues-Gitarristen der ehemaligen DDR.

Seit 40 Jahren steht der Gitarrist Jürgen Kerth nun auf der Bühne. Sein Stil ist irgendwo am Schnittpunkt zwischen Santana, Johnny Winter, B.B. King, Hendrix u.a. angesiedelt. Deswegen relativiert Kerth auch den gern gebrauchten Titel 'Ostdeutscher Blueskönig': "Meine Musik soll genauso den Swing, Soul und Funk, Reggae und vieles anderes mehr beinhalten".

Jürgen Kehrt mit B.B. King

Er war in DDR-Zeiten mehrmals zum "Nr.1-Gitarristen " gewählt worden. Seit 10 Jahren tritt er auch in Amerika auf, wo er schon zahlreiche Konzerte gab. Begeisterten und verblüfften Amis erklärte er es so: "Wenn du als Musiker an einem Ort festgehalten wurdest und nicht in die Welt konntest, mußtest du dich zu all deinen Vorbildern und legendären Konzerten, wie nach Woodstock oder ins "Filmore East" hinträumen. Du wolltest dieses Feeling in deine Welt holen."

Die über Jahrzehnte gleichbleibende Popularität von Jürgen Kerth ist wahrscheinlich mit darauf zurückzuführen, dass ihm dies nicht nur für sich gelang, sondern für viele Fans, die ähnlich fühlen wie er. Sie sprechen immer wieder von dem "unverwechselbaren eigenen Kerth-Stil". Durch seine vielen Kompositionen und Texte und dadurch, dass er sich ständig musikalisch weiterentwickelt, ist er mit zu einem der wichtigsten Musiker in diesen Landen geworden. Seit seinem 16. Lebensjahr spielt sein Sohn, Stefan Kerth als Bassist mit. Mit Stefan und Alexander Bätzel (dr) stehen ihm zwei exzellente Musiker zur Seite.

Jürgen Kehrt - Live im Saal Birgit, Pfarrstraße 6, Viersen-Bockert, Sa., 25. April 2009, 20 Uhr, VVK 14 € + Gebühr, AK 16 €

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3.4.09
  Jugend darf wieder rein
Veranstaltungen in der RKW ab sofort auch wieder für unter-16-jährige zugänglich.

Viersen Ohne großes Aufhebens darum zu machen haben die Verantwortlichen in der Viersener Rock-Kultur-Werkstatt eine Regelung wieder rückgängig gemacht, die nach Problemen im vergangenen Jahr eingeführt wurde.

Damals waren am Rande einer Konzertveranstaltung teilweise angetrunkene Jugendliche mit der Viersener Polizei aneinander geraten. In der Folge beschlossen die RKW-Macher und die Leitung des Hubert-Vootz-Hauses (HVH), das bei den Konzerten in der RKW als Veranstalter auftritt, gemeinsam, aus disziplinarischen Gründen die unter 16-jährigen vom Besuch der Konzert-Veranstaltungen auszuschließen.

RKW-Besucher Marvin bekam dazu jetzt von HVH-Leiter Otto Strutz auf Nachfrage folgendes Statement per E-Mail: "...da wir ein Jugendhilfeträger sind und pädagogische Angebote machen wollen /müssen / werden - kann es ja NICHT angehen, daß wir den jüngeren Jugendlichen KEIN Vertrauen schenken also versuchen wir es erneut. Musikkulturangebote für Menschen in der Pubertät sind ja ziemlich rar."

Für die in Kürze beginnenden Vorrunden-Konzerte des Viersener Band Contests "Young Talents" dürfte die Rückkehr zur alten Regelung zu einem deutlichen Anstieg der Besucherzahlen führen, nachdem die Sanktionen im vergangenen Jahr sich diesbezüglich eindeutig negativ ausgewirkt hatten.

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18.3.09
  "Young Talents 2009"
Viersener Bandcontest startet in die nächste Runde

Viersen. Ab dem 18. April gibt es beim Bandcontest "Young Talents 2009" wieder etwas auf die Ohren. Im Rahmen von "Young Life", dem von Bürgermeister Günter Thönnessen initiierten Jugendprojekt der Stadt Viersen, präsentieren sich in drei Vorrunden zwölf Nachwuchsbands aus der Stadt und dem Kreis Viersen. Schon in den beiden vergangenen Jahren überzeugten die teilnehmenden Bands mit ihrer Musik und begeisterten das Publikum.

Finale Bandcontest Young Talents 2008
Die Finalisten 2008 (v.l.o.n.r.u.): Center Myself, Beat!Beat!Beat!, Toastbrot und Eleonore

Dieses Mal gab es 20 Anmeldungen, die Teilnehmer sind zwischen 16 und 25 Jahre alt. Bereits in der ersten Vorrunde gibt es eine bunte Musikmischung zu hören: Das Angebot reicht von Rock über Punk, Pop und Metal. Das Hubert-Vootz-Haus übernimmt das Catering und die Bewirtung in der Rock-Kultur-Werkstatt an der Gerberstraße. Einlass bei den Vorrunden am18. und 25. April und am 9. Mai ist um 19.00 Uhr, Beginn um 19.30 Uhr. Die Reihenfolge der Auftritte wird jeweils ausgelost.

Die vierköpfige Jury der ersten Vorrunde besteht jeweils aus einem Vertreter aus den Bereichen Musik, Veranstaltungsmanagement, Presse und Stadt Viersen. Auch das Publikum hat eine Stimme. Bewertet werden Komposition/Arrangement, Zusammenspiel, Gesang, Instrumentelles Können, Live Performance (Bühnenshow), Originalität und Publikumskontakt. Die Jury gibt die Platzierungen noch am Abend bekannt. Die Endrunde findet am 30. Mai im Süchtelner Josefshaus statt. Die siegreiche Band tritt beim großen "Eier mit Speck"-Festival? am letzten Juliwochenende am Hohen Busch auf.


Die Vorrunden sind jeweils samstags am 18. April ("Opinion", "Eleonore", "Flying Soul", "Ebony Black Eyes"), 25. April ("Toastbrot", "The Credits", "Breakdowns At Tiffanys", "All About") und 9. Mai ("Accoustic Rocks", Violet", "In Reality", "Twelveinchninja") in der Rock-Kultur-Werkstatt Viersen, Gerberstraße 25. Dort haben in diesem Jahr auch wieder die unter 16-jährigen Zutritt. Der Preis für eine Einzelkarte beträgt 4,- Euro. Eine Kombikarte für alle Vorrunden kostet 8,- Euro.

Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.younglife-viersen.de und bei Birgit Zerres vom Bürgerbüro der Stadt Viersen (Tel.: 02162/101218).

Eine gemeinsame Veranstaltung von
Stadt Viersen Rock Kultur Werkstatt
Hubert -Vootz-Haus e.V.
www.viersen.de www.rkw-viersen.de www.hubertvootzhaus.de
Logo der Stadt Viersen Logo der Rock-Kultur-Werkstatt
Logo des Hubert-Vootz-Haus e.V


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16.3.09
  3-Generationen-Rock im Lobberland

Umjubelter Auftritt von Ranzig (im Hintergrund) im Indoor-Soccer-Tempel
Hattrick Hall
. Ein Klick auf's Foto zeigt weitere Bilder vom Kneipenfestival

Lobberich Ordentlich was los war auch dieses Jahr wieder beim von der Nettetaler Rock-Initiative NERO organisierten Lobbericher Kneipenfestival. Hunderte Nachtschwärmer rockten und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Nicht ganz so glücklich vielleicht die Entscheidung, Ranzig in der 350 Leute fassenden Hattrick Hall im etwas abseits gelegenen Gewerbegebiet auftreten zu lassen. Die wie immer enormen Publikuszuspruch auslösende Viersener Kult-Coverband zog so viele Menschen weg aus der Innenstadt hin zur fettesten Party des Abends, dass die in den kleineren Kneipen auftretenden Bands teilweise Mühe hatten, die jeweilige Location zu füllen. Hier mein Bericht zum Kneipenfest auf RP-Online.

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2.3.09
  Tien Anton präsentiert Bands aus der Region

In diesem Jahr wollen wir damit beginnen, in loser Folge Bands und Künstler aus der Region vorzustellen, die nach unserer Auffassung aus der Masse der lokalen Acts herausragen. In Kooperation mit den lokalen Veranstaltern vor Ort wird es unter dem Motto "Tien Anton präsentiert" Live-Konzerte in ganz unterschiedlichen Locations geben.

Den Anfang machen im April die Newcomer des vergangenen Jahres, die jungen wilden Electro Beat Gitarren Indie Garage Club Sound Pioniere von Beat!Beat!Beat!. Nach einem halben Jahr intensiver Klangforschung werden die Jungs dann erstmals wieder ihren Proberaum verlassen um das neu entstandene Material einem Live-Test zu unterziehen. Damit der Bruch vom dunklen Dülkener Proberaum zurück ins Rampenlicht nicht gar zu krass ausfällt, haben wir als geeignete Location die penibel vom Tageslicht abgeschirmten Katakomben der urigen Dülkener Altstadt-Kneipe 1komma1 ausgewählt.

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20.2.09
  Altweiber-Rock
In Dülken und Viersen begannen die Karnevalstage rockig, wir waren an beiden Schauplätzen mit der Digicam unterwegs, hier einige Impressionen als Diaschau:




Nachtrag:

Nicht wirklich alkoholfrei: jugendliche Selbstversorger auf dem Alten Markt

Die groß angekündigte "Feiern ohne Alkohol"-Aktion am alten Markt war übrigens auch in diesem Jahr wieder der erwartete Komplett-Reinfall. Die Beobachtungen von Boes Töchterlein, die dieser im Kommentar zu unserem Beitrag "Der Countdown läuft..." schildert, decken sich jedenfalls mit unseren: Sangriaflaschen schwenkende Jugendliche unter "Es geht auch ohne..."-Plakaten konterkarierten da ziemlich massiv die Präventions-Ambitionen von Stadt und Jugendbehörde. Vor diesem Hintergrund wirkt der Schlussabsatz im hier zitierten Polizeiberichts schon fast tröstlich, schließlich erbrachte wenigstens der dort beschriebene Delinquent den schlagkräftigen Beleg für den Wahrheitsgehalt des Alkoholfrei-Mottos: es geht auch ohne!

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7.2.09
  Band Contest Vorauswahl und Beat!Beat!Beat!-Podcast
So langsam wird es ernst. Heute abend trifft sich erstmals die Jury des diesjährigen Viersener Bandcontests Young Talents, um zu entscheiden, welche Bands zum Wettbewerb zugelassen werden. Ich fühle mich geehrt, auch dieses Jahr wieder in die Jury eingeladen worden zu sein und freue mich auf einen spannenden Wettbewerb 2009.

Zur Überbrückung der Wartezeit bis zur ersten Vorrunde hier das Neueste von den Vorjahressiegern Beat!Beat!Beat!. Nach dem aufregenden Jahr 2008 mit dem Sieg bei "Young Talents", dem bejubelten Auftritt beim Eier mit Speck und Gastspielen in Köln, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Leipzig und Heidelberg haben sich die Jungs nun bis auf weiteres in ihren Dülkener Proberaum zurückgezogen, um dort an neuen Songs und Sounds zu feilen. Live-Auftritte sind bis auf weiteres nicht geplant, auch weil ein Teil der Band mitten im Abi steckt.

Damit für die Fans die Zeit bis zum nächsten Live-Gig nicht gar zu lang wird, wollen B!B!B! regelmäßig per Video-Podcast über die aktuelle Stimmung in der Band berichten. Hier der erste Band-Podcast:




Die Vorjahressieger im Podcast: Beat! Beat! Beat!

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2.2.09
  Ray Wilson Interview
Passend zu unserem Konzertbericht von letzter Woche erreichte uns die Mail vom Ex-Nachtsicht-Kollegen Udo Gröbbels. Der nutzte das Viersen-Gastspiel des ruhmreichen Schotten für ein ausführliches Interview für das Online Mag rocktimes.de.

Schon zu Nachtsicht-Zeiten war Udo der Spezialist für die Interviews, und auch hier stellt er die richtigen Fragen und entlockt dem Musiker das ein oder andere interessante Statement. Schöner Nachschlag für die Konzertbesucher und Lesetipp für alle Musikinteressierten.

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1.2.09
  Süchteln brannte...
...am Freitag mal wieder lichterloh. Hier vorab ein paar Foto-Impressionen. Mehr Bilder wird es in Kürze auf der Süchteln brennt Homepage geben.






Das Süchteln brennt war auch dieses jahr wieder ein mehr als gelungenes Festival. Markus Heines und die "Paradiesvögel" haben es endgültig geschafft, die Veranstaltung als inoffizielles Jahresauftakt-Event der Viersener Rock-Szene zu etablieren.

Das außerordentlich hohe Ansehen, das die Süchtelner Veranstaltung in der Szene genießt zeigte sich, neben dem gewohnt enormen Andrang überwiegend sehr junger Rock-Fans, in der hohen Zahl maßgeblicher Aktivisten der Viersener Rock-Kultur unter den Besuchern. Die ("Eier mit Speck"- und Kneipen-)Festival-Macher Saori, Wim und Tappi wurden ebenso gesichtet wie Veranstalter Markus Gehlen vom Saal Birgit, "komplett"-Wirt Budda oder Birgit Zerres, die für die Stadt Viersen den "Young Talents" Bandcontest betreut. Sie alle erlebten eine Rock-Party vom feinsten:

Toastbrot (in neuer, reduzierter Trio-Besetzung) gingen richtig gut nach vorne, Idiotlights überzeugten mit intelligenten Indie-Rock-Nummern mit Anspruch. TrickORtreat rockten die Hütte, dass die Wände wackelten mit ihren einzigartigen Dual-Vocals und Timo Brauwers tödlich präzisen Gitarren-Riffs. Cyrcus-Frontmann Chubby hatte zwischendurch Sorge, als Headliner vor halb leerem Haus spielen zu müssen, da der Zeitplan etwas aus den Fugen geraten war.

Die Furcht erwies sich als unbegründet, zwar war es bereits nach 1 Uhr, als Cyrcus endlich die Bühne entern durften, aber die Hütte war noch voll und die Fans allerbester Stimmung, so dass Cyrcus in gewohnt souveräner Manier eine Indie- und Nu-Metal-Party vom Feinsten zelebrieren und dem Süchteln brennt ein absolut würdiges Festival-Finale bereiten konnten.

Schuld sowohl am verspäteten Auftritt der Platzhirsche, als auch an bestens gelaunten Musikfans zur späten Stunde war die eigentliche Sensation des Abends, die Köln-Arnheim-Viersen-Connection der HipHop-Crossover-Formation Die Rakede. Verstärkt durch Timo und Julian von trickORtreat, einen röhrenden Hasen und den französischen DJ Miloo brannte Die Rakede ein rockendes Rap-Feuerwerk der guten Laune ab, das die Besucher im Josefshaus von den nicht vorhandenen Stühlen riss. Die HipHopper eroberten die Herzen der Süchtelner Rockfans im Sturm, die ließen sich nicht lumpen und folgten der absolut HipHop-untypischen Einladung zu einer zünftigen "Wall of Death" - Respekt, Süchteln!

Und wie lautete Tappis grinsende Antwort auf unsere Anregung, dass die Jungs ja wohl definitiv auf's nächste "Eier mit Speck" passen würden? - "Hab'sch längst jebucht, Alter!"

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24.1.09
  Feine Ü-40 Party mit Ray Wilson im Saal Birgit
Allerbeste Stimmung herrschte am Freitagabend beim Ray-Wilson-Konzert im Saal Birgit in Viersen-Bockert. Alles was früher mal lange Haare hatte war gekommen, um gemeinsam in alten Zeiten zu schwelgen. Mit einer bunten Mischung aus ganz alten Songs und Stücken aus der Mainstream-poppigen Phil Collins-Phase von Genesis traf der sympathische Schotte den Nerv des Publikums. Im rappelvollen Saal gelang es Wilson, der auf dem letzten Genesis-Album Phil Collins als Sänger ersetzte, sogar, die Phil-Collins- und die Peter-Gabriel-Fraktion miteinander zu versöhnen.

Rockten den Saal: Ray Wilson & Band (Foto: Daniel Schleberger)

Ganz nebenbei feierte der Saal Birgit wohl seinen endgültigen Durchbruch als Viersens "Rock-Wohnzimmer für Erwachsene". Da gab es flott gezapfte, gut gekühlte Biere, serviert von freundlichen Menschen, denen man die Begeisterung und das Herzblut jederzeit amerkte, mit denen hier Rock-Kultur pur zelebriert wird. Die Saal-"Macher" Ralf Gehlen und Fritz Dröttbohm kündigten für das laufende Jahr weitere hochkarätige Konzerte an. Man darf gespannt sein!

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22.12.08
  Konzertbericht Schluff Jull online
Alte Haudegen: Schluff Jull Foto:©dmai
Wieder einmal zu Schluff Jull und nicht etwa zu Ranzig haben mich die Kollegen von der Viersener Lokalredaktion der Rheinischen Post geschickt. Konzertbericht auf RP-Online

Nächstes Jahr werd ich dann mal versuchen, schon im Vorfeld darauf hinzuweisen, dass es auch in Boisheim eine Weihnachtskonzert-Tradition gibt, versprochen, Tappi ;-) . Nichtsdestotrotz war es ein feiner Abend in Süchteln mit Olaf, Schorsch und Co.!

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7.12.08
  Band Contest 2009
Terminplanung der Stadt als Bestandsgarantie für die RKW?

Finale Bandcontest Young Talents 2008
Die Finalisten 2008 (v.l.o.n.r.u.):
Center Myself, Beat!Beat!Beat!, Toastbrot und Eleonore

Alle Jahre wieder zum Jahresende ist es soweit: Birgit Zerres, die "Mutter des Rock" in der Viersener Stadtverwaltung verschickt die obligatorische Rundmail mit der Ankündigung für den nächsten "Young Talents Bandcontest" der Stadt Viersen. Damit dürfte der Fortbestand der RKW, trotz aller Finanzprobleme wegen der immens gestiegenen Energiepreise, zumindest für die nächsten Monate gesichert sein, wenn schon die Stadt selbst mit den dortigen Räumlichkeiten plant. Mit um so größerer Freude und in Erinnerung an teils spektakuläre Auftritte und einen spannenden und hochkarätigen Wettbewerb in diesem Jahr kommen wir hiermit der Bitte um Veröffenlichung der Ausschreibung nach:


Bands gesucht!

Für den YOUNG LIFE Band Contest “Young Talents” suchen wir Bands aus allen Sparten der Musik. In drei Vorrunden werden durch die Jury, bestehend aus Musikern, Toningenieuren, Musikredakteuren und Vertretern der Stadt, die Finalteilnehmer bestimmt. Das Publikum ist mit seiner Stimme ebenfalls in die Urteilsfindung eingebunden.

Teilnahmebedingungen: Die Band muss aus mindestens drei Musikern bestehen. Der Altersdurchschnitt der Bandmitglieder darf nicht über 25 Jahren liegen. Mindestens einer der Musiker muss aus dem Kreisgebiet Viersen stammen. Coverbands sind nicht zugelassen. Ein Programm von 20 – 30 Minuten sollte vorhanden sein. Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Termine Vorrunden:
Die Vorrunden finden am 18.04./25.04./09.05.2009 in der RKW Viersen, Gerberstr. 25, 41748 Viersen statt.

Finale:
Am Finaltag, dem 30.05.2009, treten 4 Bands (die 3 erstplatzierten und die beste zweitplatzierte Band) im Josefshaus in Viersen-Süchteln gegeneinander an. Alle Finalteilnehmer dürfen sich über Geldpreise freuen. Der Band Contest Sieger darf außerdem beim Rockfestival „Eier mit Speck“ in Viersen auftreten.

Bewerbungen mit kurzer Info, Foto und Demo (Band/MP3/CD/etc.) bis zum 05. Februar 2009 an:
Stadt Viersen, Birgit Zerres, Rathausmarkt 1, 41747 Viersen, Zimmer 109, Tel.: 02162 / 101 218; Email: birgit.zerres@viersen.de

Eine gemeinsame Veranstaltung von:





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21.10.08
  Noch 'ne Cover-Band - Jimi Hendrix oder was?
Warum Randy Hansen mehr ist als ein Hendrix-Klon

dmai Eigentlich mag man es so langsam nicht mehr mit ansehen: kein Wochenende, an dem nicht irgendwo eine Coverband auf der Bühne steht. Das geht inzwischen so weit, dass manche Locations gar nicht mehr das Risiko eingehen, junge unbekannte Bands zu buchen. Lieber gehen sie auf Nummer sicher und nehmen die x-te Tribute Band ins Programm, zwischendurch mal 'ne Ü-30-Party und fertig ist die Laube.

Im Prinzip steht Randy Hansen für beide Konzepte: sein Repertoire besteht zu annähernd 100% aus Jimi-Hendrix-Covern, das Durchschnittsalter seiner Fans liegt deutlich über der magischen 30er-Marke. Und doch liegen die Dinge im Fall Hansen etwas anders. Welcher von den durch deutsche Lande tingelnden Nachahmungs-Künstlern kann schon auf eine über 30-jährige Bühnen-Karriere zurückblicken? Welchem Cover-Interpreten haben treue Fans eine eigene Tribute-Website eingerichtet?

Weit mehr als nur ein Hendrix-Lookalike: Randy Hansen

Richtig ist, dass Randy Hansen sein Vorbild Hendrix nicht nur musikalisch sondern auch in Kleidung und Habitus exakt kopiert. Dass er darüber hinaus hohes Ansehen als Musiker genießt, lässt sich unter anderem daran ermessen, dass er am Soundtrack zu Francis Ford Coppolas Meisterwerk Apocalypse Now beteiligt war und zu den Lieblings-Sidemen des großen Soul-Musikers Buddy Miles gehörte.

Der im Februar diesen Jahres verstorbene Sänger und Schlagzeuger erlangte Weltruhm durch seine musikalischen Kooperationen mit John McLaughlin und Carlos Santana und war als Studiomusiker am legendären Hendrix-Album Electric Ladyland beteiligt. Hier schließt sich der Kreis zu Randy Hansen, der immer wieder mit ehemaligen Hendrix-Musikern gemeinsam aufgetreten ist.

Die seltene Gelegenheit, mit Randy Hansen ein Stück authentischer US-amerikanischer Rythm'n'Blues- und Bluesrock-Geschichte hautnah zu erleben bietet sich am kommenden Freitag im Saal Birgit in Viersen Bockert.


Zwei Meister ihres Fachs: Randy Hansen und Buddy Miles

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15.10.08
  Flashback: Eier mit Speck 2008
Turbulente Wochen liegen hinter unserem Bewegtbildbeauftragten Ralfi: neben einem Umzug mussten auch Veränderungen im beruflichen Bereich bewältigt werden. Von seiner quasi nicht vorhandenen freien Zeit hat er sich trotzdem eine Viertelstunde vom Munde abgespart, um das versprochene EmS-Video wenigstens in einer notdürftig zusammengeflickten kurzen Rohfassung fertig zu stellen. Nehmen wir es als kleine Erinnerung an den wieder einmal viel zu kurzen Sommer (danke, Ralfi):




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23.9.08
  Kapelle und Fisch-Brüder back in town!

dmai
Von der vermeintlichen Hochkultur des Viersener Jazz Festivals nahtlos weiter zum Subkultur-Highlight des bevorstehenden Herbstes: es ist zwar noch eine Weile hin, Berichtenswertes gibt es aber doch schon vom am 8. November stattfindenden 6. Viersener Kneipenfestival Watt Jeht. Die Festival-Macher Tappi und Wim verkünden auf ihrer Homepage die Verpflichtung zweier Bands, die in Viersen schon spektakulär auf sich aufmerksam machen konnten. Da sind zum einen die Publikumslieblinge des diesjährigen Eier mit Speck Festivals, Kapelle Petra mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus stadionhymnentauglichem Indie-Rock und den humorvollsten und selbstironischsten Texten der aktuellen deutschsprachigen Popmusik.

EMS 2008: Kapelle Petra backstage nach umjubeltem Auftritt

Und dann haben wir noch die inoffiziellen Biervorratsvernichtungsweltmeister des Eier mit Speck 2007, die dessen ungeachtet seinerzeit eine hochkonzentrierte, männlich-erotische und spektakuläre Pub-Punk Bühnenshow vom allerfeinsten ablieferten, die Rede ist natürlich von den fabulösen Fishbrothers aus Brighton/England.

Als kleinen Vorgeschmack, hier schon mal ein Video-Dokument mit Mastermind Martin Fish bei einer seiner Lieblings-Beschäftigungen, dem offensiven Bierbauch-Posing mit simultener Sauflied-Rezitation:



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1.9.08
  Wochenendrückblick

Rockten Helenabrunn: Die Omperter Ska-Punks von LaFamilia

dmai Schön was los war am Samstagabend beim SAJ-Festival in Viersen-Helenabrunn. Nach drei mehr oder weniger verregneten Jahren gab es dieses Mal endlich das erhoffte Festival-Sommerwetter. Dementsprechend groß der Andrang auf der Wiese hinterm Helenabrunner Jugendheim. Entdeckung des Abends waren zweifellos die Ska-Punks von LaFamilia: unbekümmert, mit viel Spaß am Spiel und einer gut geölten Horn Section legten die Gladbacher Jungs, die ihren Proberaum im Viersener Ompert haben, direkt ordentlich los. Bei soviel Spielfreude konnte man sogar den teilweise spätpubertären Fäkal-Humor der Nachwuchs-Punks verzeihen. Für ihren gelungenen Auftritt gab es später sogar Credits von Chubby, der unermüdlichen Metal-Rampensau der mal wieder großartig aufspielenden Cyrcus.

Pop für Erwachsene: Benevolent

Zwischen all dem Krach und Spaß boten Benevolent mit ihrem vergleichsweise ruhigen, klug arrangierten Erwachsenen-Pop eine gelungene Abwechslung. Sänger Stefan Honig erinnerte bisweilen gar an Coldplay-Frontmann Chris Martin, nett...

Metal-Rampensäue mit Kult-Faktor: Cyrcus

Am wenigsten mein Ding waren noch die eigentlichen Headliner des Abends, Peilomat, die waren mir persönlich, ehrlich gesagt, ein bisschen zu nett und gut aussehend. Wobei man gerechterweise sagen muss, dass auch Peilomat ein amtliches Rockbrett auspackten und mit großer Spielfreude ihren Part als letzte Band des Abend souverän meisterten. Außerdem waren beim Auftritt der Bundesvision-Song-Contest-Teilnehmer plötzlich die hübschesten und sparsamst gewandeten Girlies vor der Bühne, sangen sich bei jedem Stück textsicher die Kehle aus dem Leib und rasteten abtanzmäßig schier aus. Irgendwas muss also dran sein an Peilomat, die im übrigen demnächst noch einen Auftritt in der Viersener Trafo-Station haben werden.

Amtliches Rockbrett mit Mitsing-Effekt: Peilomat
© thomasbrueggemann.com

Alles, was es an diesem Wochenende sonst noch an Veranstaltungen gab, haben wir links liegen gelassen und stattdessen auf unserem sonntäglichen Fahrradausflug mal wieder einen selten gesehenen Blickwinkel auf eine der zahlreichen schönen Ecken Viersens entdeckt:

Idylle
Ländliche Idylle in Viersen-Beberich

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28.7.08
  Sonntagsbilder + RP-Bericht + WDR-Video
Für immerhin 3 Bands und 100 Bilder hat die Kondition Eures Berichterstatters am Sonntag noch gereicht. Den Knorkator-Auftritt wollte der liebe Stefan für uns dokumentieren, die Bilder werden nachgereicht. Ansonsten, wie gehabt, hier alle Bilder zum durchklicken und beim Klick aufs Foto hier drunter die vollautomatische Slideshow.


Ergänzend dazu der Link zu meinem Bericht auf RP-Online, in der Print-Ausgabe heute Titelgeschichte im Grenzland-Kurier.

Schließlich noch das Video aus der Aktuellen Stunde im WDR am Freitag inkl. Kurz-Interviews mit Herrn Tab-Esser (so sprach das jedenfalls der freundliche WDR-Reporter aus (-: ) und Beat!Beat!Beat! Danke an Andreas Bongartz (schau an: noch ein News-Blog aus Dülken) für den YouTube-Link:






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27.7.08
  Fotos vom EmS am Samstag
So, bevor ich mich gleich aufs Fahrrad schwinge um rechtzeitig zum Auftritt von Beatplanet auf dem Festivalgelände aufzuschlagen, hier noch schnell die Bilder-Ausbeute vom Samstag, wie gehabt wahlweise zum Durchklicken oder als vollautomatische (Flash-) Diaschau --> Klick aufs Bild!



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16.6.08
  Beat!Beat!Beat! zum Eier mit Speck
dmai Sieg beim Young Talents Bandwettbewerb! Beat!BeatBeat! sind jetzt offiziell Viersens beste Nachwuchsband und Tien Anton gratuliert ganz herzlich zu diesem Erfolg! Nun dürfen die Jungs auf der großen Bühne beim diesjährigen Eier mit Speck Festival rocken.

Nach dem Contest
Juryvorsitzende und Mitorganisatorin Birgit Zerres mit "ihren" Musikern nach dem Finale

Das ist nicht nur eine Riesensache für Beat!Beat!Beat! sondern auch eine musikalische Bereicherung für's Festival. Der charakteristische Sound der jungen Band fügt dem stilistisch durchaus abwechslungsreichen Festivalprogramm eine weitere Facette hinzu. Minimal-Music inspirierte Gitarren-Arrangements und erfrischend analog klingende Synthie-Sounds vermischen Beat!Beat!Beat! in vorwärts drängende Pop-Perlen mit Britpop-Attitüde. Dabei schaffen es die jungen Musiker ohne jegliche Zugeständnisse an aktuelle Trends hochmodern zu klingen.

Das erinnert weniger an die Retro-Punk-Rotzigkeit wie sie beispielsweise von den Arctic Monkeys und mittlerweile zahlreichen Epigonen zelebriert wird als viel mehr an hintergründiges Songwriting im Stile der frühen The Cure, dankenswerterweise allerdings ohne deren alles durchdringende Grund-Traurigkeit. Jung, frisch und lebendig klingt das alles und macht sehr gespannt auf die weitere musikalische Entwicklung einer Band, die, bei konsequenter Beibehaltung ihrer bisher praktizierten Eigenständigkeit, alle Chancen hat, den ihnen jetzt schon vorauseilenden Ruf als "Indie-Hoffnung vom Niederrhein" in nachhaltigen Ruhm zu transformieren.

Beat!Beat!Beat!
Bereicherung für's EMS: Beat!Beat!Beat! beim Young Talents Finale im Süchtelner Josefshaus

Nachtrag: nur der Vollständigkeit halber und um Leser Tobi gerecht zu werden: natürlich haben B!B!B! nicht alleine das Finale gezockt, auf den Plätzen landeten Eleonore (2.), Toastbrot (3.) und CenterMyself (4.). Auf dem Gruppenbild mit Frau Zerres sind im Übrigen alle Bandmitglieder der 4 teilnehmenden Bands abgebildet...

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27.4.08
  Toastbrot-Punk macht das Rennen
Sieger des Abends: Toastbrot inkl. Bass-Drum-Festhalter

tiro Es war ein ganz normaler Frühlingsabend in der kleinstädtischen Idylle Viersens. Die Sonne, die den 22°-Tag geschaffen hatte, tat ihr Bestes, um auch den Abend noch lange zu hinauszuzögern. In der Luft lag dieser typische Geruch von verbrannten Grillwürsten gepaart mit Spiritus. Für die Geräuschkulisse sorgten die Frühlingsvögel, die aber allzu oft von dem Krach der Autos auf der Gerberstraße übertrumpft wurden. Eben ein ganz normaler Samstag Abend in Viersen, wie er auch im letzten Jahr hätte sein können.

Dieses Bild änderte sich schlagartig beim Anblick der alterwürdigen Fassade der Rock-Kultur-Werkstatt, dem Austragungsort der Vorrunden des „Young Talents“-Wettbewerbs 2008. Nicht nur, dass dieser Ort schon seit Jahren zu den Zentren der alternativen Samstagabendgestaltung in Viersen gehört, nach den Zwischenfällen beim letzten RKW-Abend hatte der Betreiberverein die Sicherheits- und Zutrittsregeln drastisch verschärft, so dass niemand unter 16 Jahren das Gelände betreten und die Konzerte besuchen durfte. „Das ist wirklich schade, denn vor allem die Unter-Sechzehn-Jährigen haben die Vorrunden gerne besucht und mitgefiebert“, sagt Claudia (17) vom Organisationsteam.

So kam es, dass zunächst nur ca. 20 Zuschauer inklusive der Jury Eleonore anschauten, die am Ende den zweiten Platz belegte. Die wiederum überzeugten in der schwierigen Rolle als erste Band des Abends mit zwar extremen, aber gut dosiertem Metal, der nicht zuletzt von der Erfahrung der Bandmitglieder profitierte.

Swing, Punk, Ska und Rockabilly: Boiled Bobcats

Einen originellen Mix aus Swing, Punk, Ska und Rockabilly lieferten die Böiled Bobcats aus Willich, die zwar das Publikum zum Mitsingen und Pogen brachten, die Jury aber nicht nur überzeugten. Hier haperte es noch an der Professionalität der Bandmitglieder, so dass letztendlich nur ein dritter Platz heraussprang.

Im Hof ging derweil der Protest weiter. Beachtung fand hier vor allem eine Gruppe Jugendlicher, die aus Protest gegen die neuen Regeln auf einer Mauer genau gegenüber der RKW Platz genommen hatte und so mit Tetrapacks Grünem Tee stillen Protest leistete. Sie blieben so lange wie die Frühlingshafte Sonne es erlaubte. „Ich finde es klasse, dass diese Jugendlichen zeigen, dass sie gerne dabei wären, es aber nicht sein können. Ich bin wirklich froh, dass ich schon 16 bin“, meint Mariel, die gerade im Hof steht und eine Cola genießt.

The Phillis als vorletzte Band des Abend kam sowohl bei der Jury als auch beim Publikum nur auf den vierten Platz. Sie erhielten in allen Bewertungsbereichen nur eine mittlere Punktzahl. Knapp vor Eleonore aber letztlich überzeugend siegten Toastbrot aus Hinsbeck, die als letztes auf die Bühne mussten. Die vom Alter der Mitglieder her jüngste Band des Abends konnte mit ihrer Version von lupenreinem Retro-Punk bei Jury und Publikum punkten. Ihre Musik kam insgesamt „reifer“ rüber, wie Lisa aus Viersen bestätigte.


Diesmal nicht ganz so zahlreich: Publikum in der RKW

Im Foyer der alten Villa steht die Anja Lukaseder der alternativen Samstagabendgestaltung und Hauptorganisatorin des Abends, Birgit Zerres. Auch sie findet es schade, dass offensichtlich unter den neuen Regeln in der RKW auch die Stimmung an dem Abend leidet. „Aber es ging nicht anders, die Verantwortlichen mussten dem einen Riegel vorschieben. Es kann nicht sein, dass sich Jugendliche so aus dem Leben schießen.“ Hier kommt für sie auch der erzieherische Aspekt einer ausgewogenen Jugendarbeit zum Tragen. „Wenn mit den neuen Regeln alles gut geht bin ich auch voller Hoffnung, vielleicht beim Finale im Josefshaus andere Regeln anzuwenden und auch die Unter-Sechzehn-Jährigen zu integrieren.“

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11.4.08
  EmS Video der Woche
Schon wieder Freitag und damit Zeit für unser wöchentliches Eier mit Speck Teaser-Video. Diesmal präsentieren wir die Kapelle Petra mit Curly Sue in einer wunderbaren Live-Version:

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7.4.08
  Konzert-Overkill
So viel Konzert wie am Samstag war selten. Schön für die Partygänger, manchmal nicht so toll für die beteiligten Bands. Während in Boisheim, wo im ausverkauften Conny's Come In Fools Garden gastierten, kaum noch ein Durchkommen war, feierten Fine und ihre Gäste eine tolle Rock-Party in Dülken im proppenvollen Bürgerhaus a.k.a. Emporium.

Fine-Sängerin Jill im Dülkener Bürgerhaus/Emporium

Leidtragende dieser beiden erfolgreichen Veranstaltungen waren Sheik Yerbouti mit ihrer Frank Zappa Tribute Show in der Viersener Trafostation. Angesichts der übermächtigen Konzert-Konkurrenz fanden sich hier lediglich um die 50 Aufrechte, die Zeugen eines grandiosen Auftritts wurden, der mit etwas mehr Publikum sicherlich für alle Beteiligten noch mehr Freude gebracht hätte.

Toll, aber leider nicht voll: Sheik Yerbouti in der Trafostation

Dann gab es ja auch noch den Cover-Rock-Abend im Saal Birgit, da dürfte es auch nicht viel besser ausgesehen haben als in der Trafostation, denn Cover gab es im Emporium schließlich auch reichlich. Etwas bessere Absprache der Viersener Gastronomen und Veranstalter sowie gegenseitige Berücksichtigung der Termine wäre eine tolle Sache um so eine Situation zukünftig zu vermeiden, findet Tien Anton. Einfach mehr miteinander Reden!

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4.4.08
  EmS-Video der Woche
Wie jeden Freitag auch heute wieder unsere wöchentliche Einstimmung auf das Viersener Rock-Ereignis des Jahres, das Eier mit Speck Festival. Bis zum Festivaltermin im Juli zeigt Tien Anton jede Woche ein Musikvideo einer der teilnehmenden Bands.

Passend zu unserer kleinen erotischen Enthüllung vom Vormittag geht es im Video "So deep" der charismatischen Mannheimer Alternative-Rocker My Baby Wants To Eat Your Pussy unter anderem um verbotene Früchte und Fesselspiele:

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12.3.08
  Viersener Deadheads in MG
Fast hätten wir vergessen, Schorschs Programmtipp für's kommende Wochenende zu erwähnen. Schorsch Rikken ist nicht nur Betreiber seines eigenen, handgemachten, man möchte fast sagen mundgeblasenen, kleinen Web-Imperiums, sondern auch Trompeter bei den schluffsten Rock'n'Rollern vom Niederrhein, Schluff Jull aus Viersen.
Diese wollen am Samstag die Vitusstadt Mönchengladbach rocken und hoffen zu ihrem Auftritt im Galerie Café Message auf tatkräftige Unterstützung ihrer Viersener Fan-Base.

Freitag, 14. März 2008 ab 20:00 Uhr Vorverkauf 6 Euro, Abendkasse 8 Euro

Am Tag drauf gibt's an gleicher Stelle direkt die nächste Band, die dem ein oder anderen Viersener wohl bekannt sein dürfte: Die Stetson-Träger Rooster Burns geben sich ebendort die Ehre.

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Ein Hinweis aus gegebenem Anlass:


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