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Tien Anton
Das lokale Webmagazin aus Dülken für die Region VIE und das Grenzland
27.11.09
  "Weihnachte in Dölke"

Am Freitag, den 4. Dezember gibt es im Dülkener Kolpinghaus eine besondere Premiere: Harald Hommen, Initiator der "Jlabbacher Weihnacht" veranstaltet erstmals einen weihnachtlichen Mundart-Abend nach "Dölker" Art.

"Weihnachte in Dölke"


Angelehnt an die Kölsche Weihnacht wird in Mundart ein lustiges aber auch besinnliches Programm geboten, mit Geschichten und natürlich mit viel, viel Musik. Ob ne Engel, dä Kleen en de Krepp, dor Tanneboom, ja selbst die klassische stille Nacht wet besonge. Das Programm dauert ca. 2 1/2 Stunden.


Auf der Bühne: Das Team der Bühne „Findelkind“ aus Mönchengladbach, Harald Hommen, Initiator der „Jlabbacher Weihnacht“, Tom Werens, Mundart-Autor und Liedermacher. Als Gäste dabei: die Kabarettistin Stephi Oelers und der Tenor Christoph Tenberken.

Kolpinghaus, Domhof 10, Viersen-Dülken, Freitag, 4.Dezember 2009, 20 Uhr, 12 Euro Vorverkauf: o2162/55774

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23.12.08
  Frohes Fest!

Tien Anton wünscht allen Lesern entspannte Feiertage! ;-)

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7.12.08
  Besinnlicher Advent? Ach Quatsch, das ist die Winterdepression!
Eine verkappte Jubelschrift zum Einjährigen

Wie man unschwer erkennen kann, geht es hier nicht so recht weiter im Moment, der Tien-Anton-Motor ist leicht ins Stottern geraten. Mein Versuch der selbstauferlegten mehrtägigen Auszeit hat auch nicht die erwünschte Wirkung (kraftvolles Durchstarten nach kurzer Ruhephase) gezeigt. Deshalb an dieser Stelle noch einmal (und für längere Zeit das letzte mal, versprochen...!) eine kurze Nabelschau, Selbst-Diagnose und Bestandsaufnahme, die die momentan eingetretene temporäre kreative Lähmung ein Stück weit erklären mag. Gleichzeitig ein Ausblick in eine, trotz allem, hoffnungsvolle Zukunft des 'regionalen Nischenprodukts' Tien Anton.

Als ich vor ungefähr einem Jahr die Idee zu dieser Website hatte, bot, neben einer gewissen kreativen Unterforderung, ein negatives Erlebnis den entscheidende Anlass. Anlässlich der damals im Dülkener Bürgerhaus erstmals veranstalteten Emporium-Ü-30-Party ereiferte ich mich über das nach meinem Empfinden unterirdisch schlechte Konzept einer Mischung aus deutschem Schlager und 80er- und 90er-Mainstream-Dreck, bei dem man schon seinerzeit schleunigst das Radio abdrehte, um schlimmes Ohrenbluten zu vermeiden.

Interessanter Weise bekam ich letzte Woche eine E-Mail-Einladung der Veranstalter zur einjährigen Jubiläums-Ü30-Party an gleicher Stelle. "Och" dachte ich, "das ist ja nett, da kannste den Emporiumsleuten ja mal im netten Smalltalk die Geschichte von der Tien-Anton-Geburtsstunde erzählen." Gesagt, getan, die grippekranke Partnerin in eine warme Decke aufs Sofa gepackt, geduscht, gestriegelt, das gute Hemd aufgebügelt und die 3 Minuten Fußweg zum Bürgerhaus angetreten.

Meine eigentlich gute Laune war allerdings mit dem Betreten der Location schlagartig dahin. Wie schon ein Jahr zuvor hatte das akustische Erlebnis verheerende Auswirkung auf meine Gemütslage. Mit den ersten Schlagertakten lagen die Nerven blank, die Flucht in den großen Saal, wo die "Tolle Band" die erwähnten Radio-Belanglosigkeiten zwar technisch gut, aber für meine Stimmungslage um so tödlicher performte, brachte trotz eilig zugeführter Bier-Sedierung keine Besserung. Von den fünf in einem Anfall unbegründeter Euphorie erworbenen Biermarken knittern seitdem drei in meinem Portemonnaie herum. Flucht nach einer halben Stunde. Selbst zu einem kurzen persönlichen Gespräch mit meinen Gastgebern, normalerweise ein Gebot der Höflichkeit, fühlte ich mich nervlich außerstande.

Warum ich das erzähle? Irgendwie war diese kleine Episode eine Art Schlüsselerlebnis für mich. Noch mehr als ohnehin schon ist mir an diesem Abend bewusst geworden, dass mein auf dieser Website agierendes Alter Ego Tien Anton niemals 'everybody's Darling' sein kann und ergo auch nicht sein wird. Die Konsequenz daraus ist, dass es hier auch in Zukunft nicht um eine umfassende Berichterstattung zu lokalen Ereignissen gehen wird, sondern immer nur um ganz und gar subjektiv gefärbte Schlaglichter und Momentaufnahmen dessen, was hier in unserem kleinen grenznahen niederrheinischen Mikrokosmos passiert.

Und das umso mehr, als ich mich von meiner anfänglich gehegten Hoffnung, mit Tien Anton Menschen zum aktiven Mitgestalten ihrer lokalen Nachrichtenlage animieren zu können, mittlerweile verabschiedet habe. Also ist und bleibt das hier im großen und ganzen eine One-Man-Show (abgesehen von dem freundlichen Häuflein Aufrechter, das immer mal wieder für Stimmung im Forum sorgt), mal harmlos, mal schräg, mal böse - ambitioniert aber überhaupt nicht repräsentativ, dafür immer parteiisch und, wie gesagt, absolut subjektiv.

An dieser Stelle noch abschließend der Hinweis: Tien Anton ist der ultimative Advents- und Weihnachtsmuffel! Besinnliches zur Weihnachtszeit wird sich deshalb auf die rechts oben im Dülken-Bildchen drapierten Schneeflocken beschränken. Keine Kerzen, kein Weihnachtsmann und keine Engelein! Weihnachtsfreie Zone! Leidtragender in diesem Zusammenhang ist zu unserem Bedauern Piet von Piet's Börse. Ein dickes "Sorry!" von hier aus, aber die Foto-Doku zur spektakulären Baumfällaktion wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht. Ich kann mich, nach dem zuerst technische Pannen im Weg waren, gerade nicht zu einer wie auch immer gearteten Weihnachts-Geschichte aufraffen.

Alles weitere, was sich an Berichtenswertem in den vergangen Tagen der Untätigkeit angesammelt hat, wird eventuell bei Gelegenheit und sukzessive hier verhackstückt werden - oder auch nicht, schließlich lauert die nächste Nachricht garantiert schon um die Ecke. Und immer daran denken: ab dem 21. Dezember werden die Tage wieder länger! ;-)

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24.11.08
  Foto-Frust am Wochenende
Dülken verändert sein Gesicht – Tien-Anton-Leser bekommen es leider (vorerst) nicht zu sehen.

Es war der fototechnische Supergau des Wochenendes. Als wir gestern die reiche Bilder-Ausbeute vom Wochenende auf die Festplatte des Redaktions-Rechners schaufeln wollten, stellten wir fest, es ging nicht, es fehlte schlicht das richtige Kabel. Selbiges natürlich eine Spezialanfertigung der Firma Nikon, das sich auch nicht durch die mittlerweile zahlreich in der Redaktion umherfliegenden Standard-Mini-USB-Kabel ersetzen lässt, steckt wohl noch im Rechenknecht am Brotarbeitsplatz in Düsseldorf. Zugriff erst wieder am Mittwoch.

Piets Weihnachtsbaum

Nach diversen, stundenlangen, vergeblichen Versuchen, die Bilddaten anderweitig von der Speicherkarte zu befreien, war uns schließlich (nachvollziehbarer Weise?) auch die Lust am Schreiben des die Bilder ergänzenden Textes vergangen. Wovon denn der Bericht gehandelt hätte? Nun, eigentlich ging es ja um eine Reportage zur diesjährigen Weihnachtsbaum- und Glühweinbuden-Spendenaktion von Piets Börse. An den Anblick des großen Weihnachtsbaumes in Dülkens "Bermuda-Dreieck" zwischen Börse, Vis-a-Vis und Passe Partout sind die Dülkener Bürger seit Jahren gewohnt.

Dabei haben die Wenigsten eine Vorstellung davon, was für ein logistischer Aufwand, wie viele helfende Hände, Arbeitsschweiß und Adrenalin nötig sind, um jedes Jahr aufs Neue den Platz an der Cornelius-Kirche in vorweihnachtlichen Glanz zu versetzen. In teils spektakulären Bildern dokumentieren wir die Befreiung der prachtvollen Edeltanne aus dem zu eng gewordenen Dülkener Privatgarten der diesjährigen Baum-Spender-Familie Schroeren - wie gesagt aber leider erst am Mittwoch.

Eine Baulücke mehr und ein Baum weniger

Beiläufig entstanden aber auch noch weitere Dokumente zu teils drastischen Veränderungen von Optik und Perspektiven in Dülkens Innenstadt. So ist, im Zuge der "Investorenfreundlichen Innenstadtbereinigung", das Gebäude auf der Lange Straße, das einst die Kneipe "Alibi" beherbergte, mittlerweile dem Erdboden gleich gemacht worden. Dadurch ergibt sich, vom "Blauen Stein" in Richtung Westgraben schauend ein ganz neuer "Durchblick", eine ungewohnte Perspektive.

Dass die Lücke, die der Abriss des zunächst als denkmalwürdig, später als völlig marode und darum unbedingt abzureißend beurteilte Gebäude, hinterließ, eine exakte Fluchtlinie zwischen der Straße "Am Blauen Stein" und dem Parkplatz am Westgraben bildet, lässt wohl nicht nur den sprichwörtlichen Schelm böses denken. Das riecht schon ein wenig nach gewollt und der Gedanke drängt sich auf, ob denn wohl auch schon ein Sänften-Shuttle-Service von den auf dem Parkplatz Melcherstiege geparkten Investoren-Limousinen zum Tien-Anton-Denkmal geplant ist.

Der eine Baum kam, der andere ist plötzlich weg. Am Samstag wurden wir Augenzeugen, wie hinter einem eilends aufgestellten Sicherheitszaun der großen Platane (?) Ecke Lange Straße/Moselstraße der Gar ausgemacht wurde. Offenbar hatte hier der Sturm vom Wochenende die Standfestigkeit des prächtigen Baumes derart in Mitleidenschaft gezogen, dass gefällt werden musste. Vielleicht hat man ja den Stamm auch stehenlassen? Als wir vorbeikamen war die Krone jedenfalls schon größtenteils gekappt. Die hauptamtlichen "Baumschubser" wollten leider bis auf ein lautstark gebrülltes "Weg da!" keine Auskunft geben.

Die Bilder werden auch hier nachgereicht.

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Ein Hinweis aus gegebenem Anlass:


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